Eliza Shaddad betrat erstmals 2014 die Bühne. Vor gut fünf Jahren konnte sie als Gastsängerin auf dem Album „New Eyes“ von Clean Bandit glänzen. Auch das darauf folgende eigene Debütalbum „Future“ hatte Erfolg. Der Stern, Rolling Stone, GALORE, Visions, FluxFM oder Radioeins, alle berichteten über die britische Musikerin. Allein in Deutschland wurde das Album bereits weit über 1,5 Millionen Mal gestreamt. Sie tourte mit Bands wie Tender, ISLAND und Beth Rowley durch Europa und spielte ihre erste US Show beim SXSW.

Eliza Shaddad privat

Wir wollen uns heute allerdings nicht mit dem Debüt sondern der neuen Single „Girls“ beschäftigen. Im Song dreht sich alles um die Herausforderungen, denen sich Eliza und ihre Freundin seit dem gemeinsamen Besuch der Mädchenschule stellen mussten. Der Titel ist also ein autobiographisches Statement.
„Der Song ist eine Liebeserklärung an eine meiner ältesten Freundinnen. Es ist eine Erinnerung daran, wie es war, auf einer Mädchenschule aufzuwachsen und wie gut wir uns deshalb kennen. Der Song legt aber auch offen, wie schwierig es für mich war eine Verbindung zu ihr aufzubauen, als wir älter wurden und sie eine unglaublich schwierige Zeit durchmachte.”, sagt Shaddad über den Song.

Mit Herz und Leidenschaft dabei

Am Sound hört man, dass Eliza Shaddad neben Herz und Leidenschaft auch musikalischen Sachverstand mitbringt. Sie hat einen Master in Philosophie, spricht vier Sprachen und kann auf eine klassische Jazz Ausbildung bauen. Das vielfältige und kreative Umfeld, in dem die Künstlerin aufwuchs, tat sicher sein übriges.

A Kind of „Dark-Pop“. So nennt die Kosmopolitin Shaddad ihre Musik. In der Tat klingt der Sound von „Girls“ eindeutig nach dem, was landläufig als Dark-Pop bekannt ist. Doch wo Schatten ist, da strahlt auch viel Licht, wie etwa die klare warme Stimme oder der Refrain, welcher allein schon pathetisch erleuchtet. Die Single ist absolut hörenswert und macht Lust auf das kommende Album.

Musik: Neue Single von Eliza Shaddad
AUFNAHMEQUALITÄT
ATMOSPHÄRE
KULTFAKTOR
ANSPRUCH
4.0Gesamtwertung

Bildquellen:

  • Eliza Shaddad Press photo 2 credit Mel Tjoeng: ferryhouse productions