Besinnliche Momente bei Sonnenaufgang: Ein Dorf in Schleswig-Holstein erwacht. Doch jedes Jahr im Hochsommer verwandeln sich die idyllischen Felder rund um Wacken für ein Wochenende in eine riesige Zeltstadt, in das größte Metal-Festival der Welt, mit über 75 000 positiv Musikverrückten. Der Film begleitet Fans aus Indien, Taiwan, Deutschland oder den USA durch ihre Festivalerfahrungen, gibt einem eine Idee davon, was es heißt, Wacken zu leben und zu erleben. Teilweise werden komplette Tracks aus den unzähligen Konzerten des Festivals gezeigt: Die Highlights eben, wie zum Beispiel Rammstein mit einem regelrechten pyromanischen Exzess zum Finale ihres Sets.

Der Sound lässt dabei kaum Wünsche offen, mächtig, basslastig und doch differenziert knallt er aus den Lautsprechern. Die aufwendige Technik, mit der der Film realisiert wurde (18 Kameras waren im Einsatz!), macht ebenfalls richtig Spaß. Wahlweise kann man das Ganze auch in überzeugendem 3D erleben, was das Mittendrin-Gefühl bei Schlammschlachten, Schwimmbad-Party und Moshpit-Gerangel noch einmal merklich verstärkt. Im Extrabereich wartet die Scheibe mit massig Interviews auf, u.a. mit Alice Cooper, Doro Pesch, den Jungs von Anthrax und den Gründern/Organisatoren des Festivals. Zusammen mit Eindrücken von der Premiere des Films (mit einigen Stars der Szene) sorgt das für eine wirklich gute Bonuswertung.

Wacken – Der Film
Eine abwechslungsreiche, leidenschaftliche und technisch ausgereifte Liebeserklärung an das aktuelle Mekka der Metal-Welt.
Filminhalt
Bildqualität
Tonqualität
3D
Technik
4.3Gesamtwertung

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