Der norwegische Grammy-Preisträger Frank Hammersland präsentiert am 25. Oktober sein neues Album mit dem mythischen Namen Atlantis. Das lässt die Phantasie erblühen und weckt Assoziationen. Doch sollen nicht alte versunkene Titel neu aufgekocht werden.

Frank Hammersland und Atlantis

Vielmehr scheint Frank Hammersland selbst einen Faible für den Mythos um das Inselreich zu haben. An nur einem einzigen Tag sei Atlantis untergegangen. Bis heute nutzen Künstler das Motiv für sich. Ob Autoren, Filmemacher, bildende Künstler oder Musiker. Atlantis zählt noch heute zu den meistverwendeten Themen und Motiven in Literatur und Film. Zwölf Jahre nach seinem letzten Album „So Easily Distracted“ erinnert nun auch Hammersland an die sagenumwobene Tragödie.

Bergenwelle

Es ist seine erste Veröffentlichung, die weltweit über Apollon Records erscheinen wird. Auch musikalisch gibt es Neues zu berichten. Der Norweger schlägt sanftere Töne an. Denn im Heimatland gehört Frank Hammersland seit jeher zur Pop-Rock-Szene. Als Mitglied der Pogo Pops, Popium oder Evig Din For Alltid hat Hammersland seit Anfang der Neunziger eine große Fangemeinde. Vor allem die Pogo Pops zählen zu den Mitbegründern der Musikbewegung „Bergensbølgen“ („Bergen-Welle“).

Leichtigkeit und Harmonie

Im Gegensatz zum Pop-Rock der Pogo Pops präsentiert Hammersland auf „Atlantis“ eine andere Musik, die mit Leichtigkeit und Harmonie eine wunderbar entspannende Atmosphäre verbreitet. Geschickt vermischt er seinen Sound mit jazzigen Elementen. Wunderbar zu differenzierende akustische Instrumente verleihen den Aufnahmen einen audiophilen Charakter. Zum Gesamtbild passt die Stimme des Norwegers. Manche vergleichen Frank Hammerslands Gesang gar mit Paul Mc Cartney. Das führt vielleicht etwas zu weit, obwohl eine gewisse musikalische Ähnlichkeit mit Phantasie herauszuhören ist. Nichtsdestotrotz kann der Skandinavier mit einer unverkennbaren Note überzeugen. Diese Besonderheit  und sein Talent als Songschreiber machen aus Hammersland zwar noch keinen Paul McCartney, zeichnen allerdings die Platte „Atlantis“ aus, welche in kürze das Licht der Welt erblicken oder, um im Kontext zu bleiben, auftauchen wird.

Musik: Atlantis - Frank Hammersland
AUFNAHMEQUALITÄT
ATMOSPHÄRE
KULTFAKTOR
ANSPRUCH
3.8Gesamtwertung

Bildquellen:

  • Frank-Hammersland-Atlantis-: backseat
  • Frank Hammersland: backseat