Am 25. August 2017 meldet sich das Ambient-Post-Rock-Duo Hammock aus Nashville  mit seinem neuen Album „Mysterium“ zurück. „Mysterium“ ist ein Requiem, sowohl im Sound als auch im Umfang. 

Hier haben sich Hammock von monumentalen, stimmungsvollen Chorälen der herausragenden Künstler Nikolaï Korniev, Arvo Pärt und Morten Lauridsen inspirieren lassen. 

Bekannt aus Film und Fernsehen

Preis: EUR 14,99
Hammock, das sind Marc Byrd and Andrew Thompson. Die Melodien der Gruppe wurden bereits häufig für Film, Fernsehen und Bühnenproduktionen lizensiert. Auszeichnungen erhielten Hammock unter anderem von The Wire oder der BBC. Seit Beginn ihrer Zusammenarbeit im Jahr 2003 gingen viele gefeierte Singles, EPs und Live-Auftritte auf das Konto der beiden US-Amerikaner.

Ihre für den 25.08.2017 erwartete Neuveröffentlichung ist eine internationale Produktion unter Beteiligung des Berliner Toningenieurs Francesco Donadello und des Hamburger Filmorchesters. Mit dabei waren außerdem der aus Nashville stammende Bobby Shin, welcher unter anderem schon Streichorchester für Dolly Parton und  Trey Anastasio arrangierte sowie, last but not least, der Budapester Art Chor mit seinen 42 Stimmen.

Hammock berauscht

Hymnen, die, sofern man sich darauf einlässt, sehr berauschend wirken können. Das Duo rekultiviert den Ansatz, welchen sie schon 2013 bei ihrem vorangegangenen Werk Oblivion Hymns verfolgten. Im Gegensatz zu dem eher am Pop orientierten bombastischen Everything and Nothing aus dem Jahr 2016 kehren Hammock zurück zum getragenen und geistlichen Sound. Dennoch ist „Mysterium“ bei allem Monumentalwerk nicht erdrückend oder trübselig geraten. 

Großartig und abwechslungsreich

Dass Hammock ihre aktuelle Veröffentlichung Marc Byrds verstorbenen Neffen widmen, hat darauf keinen Einfluss. Es spielt allerdings bei der Entstehung des Gesamtwerks eine große Rolle. Dieses tragische Ereignis setzte die Arbeit an „Mysterium“ in Bewegung. Byrd fand Trost in der Literatur. Er las John Cage, Mark Rothko, Thomas Merton und Francis Weller. Auch Rilke begleitete den Komponisten beim Entstehungsprozess. Er sei „immer, immer im Hintergrund“ gewesen, sagt Byrd. Heraus kamen Melodien, die beides in sich tragen. Freude und Verlust. Thompson meint: „Trotz allem haben wir fast ein Requiem geschrieben“.

Im Ergebnis ist die resultierende LP Mysterium Hammocks zeitloseste und heiterste Komposition. Streicher- und Chorabschnitte treffen auf kristalline Gitarrenpassagen. Großartig und abwechslungsreich, wie geschaffen zum Schwelgen vor heimischer HiFi-Kulisse.

Musik: Mysterium - Göttliches von Hammock
AUFNAHMEQUALITÄT
ATMOSPHÄRE
KULTFAKTOR
ANSPRUCH
4.3Gesamtwertung

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