Der Link 500 gehört, wie der Link 10, Link 20 oder Link 300, in die Reihe der smarten Home-Lautsprecher von JBL. Im Gegensatz zu seinen kleinen Geschwistern wartet er aber mit mehr Räumlichkeit auf und übertrumpft die Konkurrenz klanglich in vielen Bereichen. Unser Test verrät mehr. 

Schon die Größe der Verpackung des JBL Link 500 verrät, hier gibt es richtig viel Lautsprecher fürs Geld. So kommt die 3,5 Kilogramm schwere WLAN-Box immerhin auf eine Breite von 37 Zentimeter (cm) bei 20 cm Höhe und 16 cm Tiefe. Und auch wenn er den Eindruck eines mobilen Gerätes macht, so müssen wir hier enttäuschen. Der Link 500 will ans Netz und das im doppelten Sinn.

JBL Link 500 : Ein schöner Rücken…

Der Link 500 kommt in dem abgerundeten Design daher, wie wir es auch vom Link 300 oder dem JBL Playlist kennen. Die Seiten sind komplett mit einem Textilüberzug bespannt, auf der Oberseite sind einige Bedienelemente untergebracht und auf der Unterseite der C7-Anschluss für den C8-Gerätestecker. Das Netzteil ist also innen liegend. Das ist jetzt nicht besonders aufregend. Schauen wir uns aber den Rücken des WLAN-Lautsprechers an, dann sehen wir, dass auch JBL weiß, sich in Szene zu setzen. Das Firmenlogo thront groß und metallisch glänzend in der Mitte. Das sieht wirklich schick aus und wir fragen uns, weshalb JBL die wirklich sehenswerte Rückseite nicht zur Front erkoren hat.

JBL Link 500 - Rückseite

Die Rückseite des JBL Link 500 macht optisch mehr Spaß als die Front. Hinter dem Logo vibriert die Bassmembran

Die Technik

Unter dem Textilüberzug hat JBL 2 × 9 Zentimeter messende Tieftöner und 2 × 2 Zentimeter große Hochtöner untergebracht. Und die Zahl 2 lässt uns bereits ahnen, im Gegensatz zu vielen anderen WLAN-Lautsprechern gibt der Link 500 seinen Ton im waschechten Stereo aus. Damit es dabei nicht zu leise zugeht, hat er eine Ausgangsleistung von 4 × 15 Watt und bildet einen Frequenzgang von 55 Hz bis 22 kHz ab. Der Signal-Rauschabstand liegt bei weniger als 80 dB. Ein ordentlicher Wert für solch einen kompakten Multiroom-Lautsprecher. Um mit dem kabellosen Netzwerk Kontakt aufzunehmen, kann der Link 500 auf das 2,4-GHz- sowie das 5-GHz-WLAN zugreifen. Auch per Bluetooth kommen Signale ins Gerät. Einen Line-In-Anschluss gibt es leider nicht. Der JBL setzt eben ausschließlich auf digitale Audioinformationen, wobei er hier dank Chromecast in HiRes, also mit 24 Bit bei 96 kHz arbeitet.

Weiter mit Google Assistent und Klangtest des JBL Link 500!

Bildquellen:

  • JBL Link 500 – Rückseite: Bild: Auerbach Verlag
  • JBL Link 500 – Bedienfeld: Bild: Auerbach Verlag
  • JBL Link 500: Bild: Auerbach Verlag