Die Sennheiser-Gruppe hat ihren Geschäftsbericht 2016 vorgelegt: Im Geschäftsjahr 2016 hat der Audiospezialist einen Umsatz von 658,4 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem Rückgang um 3,8 Prozent. Beim Ertrag legte Sennheiser allerdings gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent auf 34,9 Millionen Euro zu.

Der Umsatzrückgang ist vor allem auf die Fokussierung auf das Kerngeschäft zurückzuführen: So hat sich der Sennheiser 2016 aus dem Geschäftsfeld Aviation zurückgezogen und zusätzlich von einigen Drittmarken getrennt. Darüber hinaus beeinträchtigte das Auslaufen einer Sonderkonjunktur in Japan die Umsatzentwicklung. Beim Ertrag legte die Unternehmensgruppe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent auf 34,9 Millionen Euro zu. Zudem wurde die Forschung und Entwicklung erneut gestärkt: Mit 54,5 Millionen Euro investierte Sennheiser 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nicht an Umsatzentwicklung 2015 angeknüpft

„Aus einem sehr starken Jahr 2015 kommend, haben wir im Berichtsjahr nicht an die vorherige Umsatzentwicklung anknüpfen können. Der Grund hierfür liegt vor allem in der strategischen Fokussierung unserer Professional Systems Division“, erklärt Dr. Andreas Sennheiser, Co-CEO von Sennheiser. „Gleichzeitig haben wir in 2016 sehr viel Vorarbeit für die kommenden Jahre geleistet“, ergänzt Co-CEO Daniel Sennheiser. „Als Familienunternehmen sind wir langfristig orientiert und verfolgen ein klares Ziel: die Zukunft der Audiowelt zu gestalten. Wir haben im vergangenen Jahr Anlauf genommen, um unseren Kunden auch zukünftig einen echten Mehrwert zu bieten.“

Ertrag gesteigert

Trotz des Umsatzrückgangs konnte die Sennheiser-Gruppe ihre Ertragskraft merklich steigern: Der Ertrag vor Steuern legte im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Millionen auf 34,9 Millionen Euro zu. Positiv wirkten sich die verringerten Material-, Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus.

Weltweit steigende Mitarbeiterzahl

Zum Jahresende 2016 zählte die Sennheiser-Gruppe weltweit rund 2.830 Beschäftigte. Im Jahresdurchschnitt betrug die Anzahl der Mitarbeiter 2.725 – dies entspricht einem Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese waren zu etwa gleichen Anteilen in Deutschland (51 Prozent) und dem Ausland (49 Prozent) beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden weltweit bewegte sich mit 69 Mitarbeitern weiterhin auf hohem Niveau.

Innovationen dank gestärkter Forschung und Entwicklung

Die Sennheiser-Gruppe hat ihre Investitionen in Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten erneut gesteigert – gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 54,5 Millionen Euro. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Verhältnis zum Umsatz beliefen sich damit auf 8,3 Prozent. Insgesamt waren in diesem Bereich 385 Mitarbeiter in vier Forschungs-und Entwicklungszentren tätig.

Webseite: http://de-de.sennheiser.com/

Über den Autor

Hartmut Freund

Hartmut Freund ist Journalist und Musik-Liebhaber mit Leidenschaft: Er publiziert als freier Autor und Journalist, sammelte unter anderem in der Musikbranche fundierte Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit. Hauptsächlich ist Hartmut Freund als Berater für PR, Marketing und Unternehmenskommunikation tätig.

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