Die französische HiFi-Edelschmiede Focal präsentiert die Nachfolger von zwei Standlautsprechern aus der Spitzenserie Utopia III. Die Drei-Wege-Modelle Scala Utopia Evo und Maestro Utopia Evo profitieren von Erkenntnissen, die das französische Unternehmen im Laufe der vergangenen Jahre gewonnen hat, insbesondere bei der Entwicklung und Fertigung eigener Treiberchassis und Frequenzweichen.

Seit 2008 hat die Utopia-Serie nur wenige Änderungen erfahren, was der Tatsache geschuldet ist, dass sich Produkte auf diesem Performance- und Qualitätsniveau nur mit extrem hohem Aufwand verbessern lassen. In der Zwischenzeit haben die Franzosen ihr Know-how jedoch deutlich erweitern können, insbesondere durch die Arbeit an der 2015 vorgestellten Sopra-Serie. Mithilfe neuer Erkenntnisse und Technologien konnte Focal nun die Utopia-Modelle Scala und Maestro weiterentwickeln.

„Evo“ wie „Evolution“

Sowohl die Scala Utopia Evo als auch die Maestro Utopia Evo nutzen einen neuen, Focal-eigenen Mitteltöner mit der patentierten TMD-Sicke (Tuned Mass Damper): Eine ringförmige Verdickung, deren Beschaffenheit und Platzierung mithilfe aufwendiger Software-Analysen ermittelt wurde, unterdrückt die Eigenresonanz der Sicke und reduziert dadurch Verzerrungen im kritischen Bereich zwischen 1–4 kHz.

Technik, die überzeugt

In der Praxis überzeugt die TMD-Technik durch eine wesentlich natürlichere und artikuliertere Mittenwiedergabe. Eine weitere Neuerung des Mitteltöners ist der NIC-Antrieb (Neutral Inductance Circuit), bei dem ein Faradayring für ein wesentlich stabileres Magnetfeld und gleichmäßige Impedanz sorgt.

Bester Hochtöner des Hauses

In beiden Evo-Modellen kommt der beste Hochtöner zum Einsatz, den Focal zurzeit produziert: der IAL2 mit invertierter Beryllium-Kalotte. Obwohl am Treiber selbst nichts verändert wurde, konnte die Wiedergabe durch komplett neu entwickelte Frequenzweichen mit höherwertigen Bauteilen sowie durch eine neue Innenverkabelung verbessert werden. Die Verwendung getrennter Weichen für Hochton und Mittel-/Tiefton kommt dem gesamten Frequenzspektrum zugute, während ein neues Dämpfungsmaterial im Gehäuse eine präzisere Basswiedergabe gewährleistet.

Frisches Design

Die technische und klangliche Weiterentwicklung der Scala und Maestro Utopia Evo wird durch eine Auffrischung des Designs komplementiert. So nimmt die Schallwand nun die Farbe des restlichen Gehäuses an, je nach Kundenwunsch also Carrara White, Black Lacquer, British Racing Green, Metallic Blue oder Ash Grey. Auf Anfrage sind auch andere Ausführungen erhältlich. Das Hochtönergehäuse und der Sockel sind mattschwarz und bilden damit einen reizvollen Kontrast zu den in Hochglanz gehaltenen größeren Flächen.

Über den Autor

Hartmut Freund

Hartmut Freund ist Journalist und Musik-Liebhaber mit Leidenschaft: Er publiziert als freier Autor und Journalist, sammelte unter anderem in der Musikbranche fundierte Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit. Hauptsächlich ist Hartmut Freund als Berater für PR, Marketing und Unternehmenskommunikation tätig.

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