Lauren Ruth Ward hatte als Frisörin ein ruhiges und bequemes Leben in Baltimore, einen Partner, Wohnung, Freunde und genügend Kunden, um sich ihren persönlichen Wohlstand zu sichern. Eines Tages entschied sich die Künstlerin dennoch für ein anderes Leben. Lauren Ruth Ward packte ihre Sachen und zog nach Los Angeles. Sie warf alles hin.

Lauren Ruth Ward – Indie und Frisuren

Denn sie konnte und kann nicht nur gut Haare schneiden, sondern hat auch eine Stimme wie Janis Joplin. Nachdem sie ihr altes Leben komplett über Board geworfen hatte, gab es mehr Raum für Musik. Und Lauren Ruth Ward schneidet noch immer Haare, dies allerdings nur bei Künstlern und Kunden, welche ihr nahe stehen. Abseits der alten ausgetretenen Pfade entfaltete Lauren ihren eigenen Musikstil, der sich stark am Sound der Fünfziger und Siebziger orientiert. Selbst beschreibt die Künstlerin ihren Stil als transzendale Nostalgie in Bezug auf die 50er und 70er Jahre. 

Lauren Ruth Wards Stimme ist wie geschaffen für Americana und ähnelt in der Tat sehr der unübertroffenen Janis Joplin. Das neue Album „Hell Well“ ist voll mit hinreißend cineastischen Songs, die gut und gerne als Untermalung für den nächsten Tarantino-Streifen dienen könnten.

Americana in Reinkultur

Preis: EUR 9,99
Auf die Highlights zur Platte angesprochen, antwortete die US-Amerikanerin kürzlich dem Magazin „out.com„: „I think it’s well-rounded. We’ve got heaven and hell and some Americana in between. I managed to stick a diary entry song in there called “Those Letters” that’s about moving forward with my lover—being okay with physical and mental droppings from her ex that hadn’t been cleaned up yet. She had a really traumatic breakup with her ex so that song was hard for me to put on there. I’m not cryptic. I’m just going to say, ‘go fuck yourself.’

Dieses Statement sagt einiges über die Musikerin selbst und ihre Intention in „Hell Well“ aus. Kompromisslos wie ihre Musik scheint Lauren Ruth Ward eine der heutzutage rar gesäten Musikerinnen zu sein, die den Rock´n´Roll-Lifestyle auch abseits der Bühne leben.

Musik: Hell Well - Americana mit Lauren Ruth Ward
AUFNAHMEQUALITÄT
ATMOSPHÄRE
KULTFAKTOR
ANSPRUCH
4.1Gesamtwertung

Bildquellen:

  • LRW_CRED Mara Stusser_GRASS BW 2: backseat pr