HiFi in der DDR Plattenspieler

HiFi in der DDR: Rückblick auf 40 Jahre Audio- und HiFi-Geschichte

In der DDR wurde Musik nur auf ausgemusterter Westtechnik gehört, das glauben selbst heute noch einige Audioexperten aus den „alten“ Bundesländern. Doch der Osten hatte eine extrem kreative Audio- und HiFi-Szene, wie wir in unserer Reportage für die Retro-HiFi Ausgabe vom AUDIO TEST Magazin (Nr. 08/22) herausfinden durften. Ein Blick zurück von unserem Autor Thomas Kirsche.

Der defekte Schallplattenspieler

Im Sommer 1989 verendete der Antrieb unserer DDR-Radio-Schallplattenspieler-Kombination. Ein herber Schlag für meinen Bruder und mich, denn wir liebten es, stundenlang die immer gleichen Platten zu hören. Aber in den Wirren der Wende dachte in unserer Familie niemand daran, die Anlage reparieren zu lassen.

Als dann der Juli 1990 kam, wurde die DDR mit Westgeld zugepflastert. Parallel dazu überschwemmten Quelle, Otto und Neckermann das kleine Land mit ihren Katalogen. „Mama, schau, die hat ein Doppelkassettendeck, Radio und Schallplattenspieler – alles in einem. Und die kostet nur 299 DM“, beknieten wir Kinder unsere Mutter – unser Vater hatte sich wohlweißlich auf Arbeit verdrückt.

Irgendwann hatten wir unsere Mutter soweit und die HiFi-Anlage wurde bei Quelle bestellt. Nach 9 Wochen – kein Witz, so lange dauerte es damals, ehe die heiß ersehnte Ware aus dem Westen zu uns in den Osten kam – erhielten wir das große Quellepaket. Wir trugen es wie eine heilige Reliquie in die Wohnstube und öffneten es mit der Umsicht eines Safeknackers.

Nach dem Lesen der Bedienungsanleitung legten wir sehr vorsichtig und bedacht die erste Schallplatte auf. Wir zitterten vor Vorfreude als wir die Nadel über den Anfang der Platte führten. Mein Bruder zog am Hebel, der Tonkopf senkte sich und ein erstes Knacken kam aus den Lautsprechern. Was wir dann hörten, war für uns fast schlimmer als alle Enttäuschungen, die die Wende noch so mit sich brachte. Der Schallplattenspieler klang wie ein altes Grammophon – spitz, leiernd, eklig. Anhören machte keinen Spaß, nein. Was sollte das? Wie konnte man so etwas überhaupt konstruieren und dann auch noch verkaufen?

AUDIO TEST Cover Titel Retro HiFi 2022 08
AUDIO TEST Nr. 08/22 mit Titel-
thema „Retro-HiFi“ (bestellen).

An jenes Erlebnis muss der Verfasser dieses Textes denken, wenn es um HiFi in der DDR geht: Dieser Schock – vollmundiger satter DDR-Anlagen-Sound versus blecherner Klang einer Universum-Anlage aus dem Westen. Solche Erlebnisse mit Billigprodukten aus dem Westen hatten wohl viele DDR-Bürger nach der Wende, denn das Wissen um Premium-HiFi-Geräte existierte in der breiten Masse der DDR schlichtweg nicht.

Als Verlag mit Sitz in Leipzig fühlten wir uns geradezu verpflichtet, in der Retro-HiFi-Ausgabe der AUDIO TEST dem Thema “HiFi in der DDR” auf den Grund gehen. Denn diese Geschichte wurde sowohl in unserem, als auch anderen Magazinen, noch nicht ausreichend genug beleuchtet – wie wir finden.

Gab es HiFi in der DDR? Nein!

Vertrauen wir der Webseite www.hifimuseum.de von Dipl. Ing. Gert Redlich, dann verhielt es sich wie folgt: „… das mit Hifi in der DDR war aus unserer Sicht ziemlich „mau“. […] Die doch recht bescheidene Qualität eines bei uns bereits ausgemusterten Grundig TK 14 Bandgerätes (unterste Qualitätsstufe im Westen) musste als moderner fortschrittlicher Lizenzbau aus Polen für die Masse der DDRler ausreichen. […] Es gab ja sowieso fast keine Hifi-Plattenspieler.“ (zitiert nach: www.hifimuseum.de, Hi-Fi in der DDR / SBZ)

Diesem Urteil würden aber wohl alle, die in der DDR nur halbwegs mit Radios, Schallplattenspieler usw. zu tun hatten, widersprechen. So erinnert sich Manfred Keim vom Fachhändler Uni-HiFi in Leipzig: „Also ich war nach der Wende wirklich erstaunt, wie wenig präzise die Tuner aus dem Wester waren. Unsere hatten doch eine wesentlich feinere Abstimmung, gerade wenn es darum ging, weiter entfernte Sender zu hören.“

Und Andreas Schmidt (Anm. d. Red.: Name auf Wunsch geändert), ein passionierter wie ambitionierter DDR-Radio-Sammler, hört heute noch mit seinem Röhrenradio Capri jegliche Art von Musik sowie Sender auf UKW. Das klingt ungeheuer klar, satt und vor allem lebendig. Was der Verfasser dieses Artikels bezeugen kann, denn er kam in den Genuss einer Vorführung.

Röhrenradio „Capri“ von REMA DDR
Dieses Röhrenradio „Capri 6401“ (Bildmitte) von Elektroakustik Hartmannsdorf klingt auch nach über 60 Jahren phänomenal. An der linken Seite hat es sogar einen Regler, mit dem sich reich mechanisch ein Hall-Effekt auf den Klang legen lässt. Dieser Federhall gehörte allerdings nicht zur Standardausstattung des Gerätes. Die separat stehenden Lautsprecherboxen sind mit den Original-Treibern aus einem anderen Capri-Radio bestückt. Der Klang dieser alten Lautsprecher ist bemerkenswert detailliert und wirklich hochwertig. (Bild: Thomas Kirsche)

HiFi ist Norm und keine Klanggarantie

Nun ist HiFi eigentlich eine Mischung verschiedener Normen, die angeben, in welchem Ausmaß sich der Gerätklang vom Original-Schallsignal unterscheiden darf. Doch diese Normen sagen letztendlich wenig über den realen Klang z.B. eines Radios aus.

So erfüllten praktisch alle Audio-Geräte der 1990er die HiFi-Normen, wie die eingangs erwähnte Universum-Anlage, konnten aber trotzdem bescheiden klingen. Während etwa DDR-Röhren-Radios aus den 1960er Jahre ohne HiFi-Norm, noch heute so erschallen, als wären sie einer edlen Manufaktur für Röhrengeräte entsprungen – und das ist keine Übertreibung.

Radio ist Massenmedium

Von den 1930er Jahren bis in die 1970er war Rundfunk das Massenmedium schlechthin. Das galt für Ost- wie Westdeutschland. Kein Wunder also, dass in der DDR viel Wert auf gute Radios gelegt wurde. Firmen wie REMA aus Stollberg oder HELI aus Limbach-Oberfrohna seien hier nur als zwei Beispiele genannt, deren Radios auch heute noch sehr begehrt bei HiFi-Fans sind.

In aller Regel legten DDR-Bürger bei ihren Radios viel Wert auf guten West-Empfang. Der Grund ist simpel: Dort liefen die aktuellen westlichen Hits, die es im DDR-Rundfunk kaum oder gar nicht gab. Diese Lieder wurden dann fleißig mitgeschnitten. Dazu diente Anfangs das Tonband und später die Kassette.

Transistorradio „Heli RK5“ DDR
Das Transistorradio „Heli RK5“ kam 1969 heraus und kostete 1.470 Mark (Anm.: Ein DDR-Arbeiter verdiente zu dieser Zeit circa 600 Mark im Monat). Es versorgte zwei Lautsprecher (mussten dazu gekauft werden) mit 2 × 25 Watt Sinus Dauerleistung. Revolutionär war nicht nur sein Design, sondern die automatische Senderwahl und die 4 Stationsspeicher (links neben der Anzeige – bezeichnet mit U1 bis U4). (Bild: Thomas Kirsche)

Vom Tonband zur Kassette

Ein echter Klassiker unter den Tonbandgeräten war etwa das „KB 100“ aus dem VEB Fernmeldewerk Leipzig. Es erschien 1957 und wurde bis 1961 produziert. Vor allem seine gefällige Form machte es zum Verkaufsschlager. Doch richtig Fahrt nahm das private Mitschneiden von Musik erst mit der Kassette auf. Die 1962/63 von Philips entwickelte Kompaktkassette machte nämlich auf ihrem weltweiten Siegeszug auch nicht vor der DDR Halt. So kam hier der erste Kassettenrecorder mit Namen „KT-100“ im Jahr 1969 heraus. Um 1973 erschien das erste Stereogerät mit dem innovativen Namen „Stereokassette 1“.

Interessant zu wissen:
Die ersten Kassetten aus den 1960er Jahren hatten einen Frequenzumfang von 120 bis 6000 Hertz. In den 1980er Jahren erreichten sie dann 20 bis 16000 Hertz.

Hochwertige Kassettendecks, wie sie manche HiFi-Freunde auch heute noch lieben, wurden in der DDR in den 1980ern hergestellt. Dazu zählt etwa das „SK 3000“ vom VEB Stern-Radio Sonneberg aus dem Jahr 1983. Als erstes Kassettengerät der DDR nutzte es ein Zweimotorenlaufwerk. Alle Funktionen wurden voll elektronisch über Tipptasten angesteuert. Selbst ein Rausch-Minderungs-System (RMS) kompatibel zum Dolby-B-System war vorhanden.

Auch wenn diese und spätere Kassettendecks mit vielen Features aufwarten konnten, wollen wir nicht verschweigen: Die Tonköpfe aller Kassettenrecorder der DDR hatten sehr unterschiedliche Qualität. In der Mangelwirtschaft wurde eben das genommen, was gerade da war. So konnte es durchaus passieren, dass noch während der Garantie der Tonkopf abgenutzt war. Glücklicherweise ließ und lässt sich aber jedes DDR-Audio-Gerät wunderbar reparieren. Darüber hinaus hatte die DDR ein echtes Kassetten-Problem, denn diese waren teuer (20 bis 30 Mark) und ihr Grundrauschen wirklich hoch. Neue Kassetten mussten auch erst einmal gründlich gelüftet werden, da sie wirklich übel gerochen haben.

Kassettendeck „SK 3000“. Es war Teil des Gerätesystem „S 3000“ RFT
Links das Kassettendeck „SK 3000“. Es war Teil des Gerätesystem „S 3000“ (im Bild), was die erste vollständige Einzelkomponentenanlage der DDR darstellte. (Bild: Thomas Kirsche)

RFT – keine Firma, sondern ein Label!
Die meisten Audio-, TV- und Nachrichtentechnik- Produkte wurde in der DDR unter dem Label RFT verkauft. RFT steht dabei für Rundfunk- und Fernmelde-Technik. Es ist also nicht der Name einer Firma, sondern das Logo des Warenzeichenverbandes in der DDR für „radioverwandte Produkte“.

Vielschichtig

Beim näheren Betrachten der DDR-HiFi-Geschichte fällt auf, wie viele Besonderheiten hier zu finden sind. Selbst der abgeklärteste Audio-Fan wird überrascht sein. Oder wussten Sie, dass auch in der DDR jene Musikboxen, wie man sie aus amerikanischen 1950er-Jahre-Filmen kennt, gebaut wurden?

Musikbox Polyhymat 80 A

Im Jahr 1959 kam die erste DDR-Musikbox „Polyhymat 80 A“ heraus. Sie wurden anfangs von der Görner KG hergestellt (später Funkwerk Erfurt). Die Schallplatten konnten hier, dank des Erfindungsreichtums von Julius Görner (Görner KG), senkrecht abgespielt werden.

 Jukebox „Polyhymat Modell 80 F“ DDR
Nach den Modellen A bis E wurde die hier zu sehende Jukebox „Polyhymat Modell 80 F“ entwickelt. Sie erlangte zwar 1967 serienreife, kam aber aufgrund neuer planwirtschaftlicher Vorgaben nie auf den Markt. In ihr hatten 80 Schallplatten Platz und sie besaß einen Stereoverstärker mit abgesetzten 2-Wege-Lautsprechern. (Bild: Thüringer Museum für Elektrotechnik Erfurt e.V.)

Magnet-Schwebe-Laufwerk

Eine echte Innovation war das Magnetschwebe-Laufwerk, welches im VEB Funkwerk Dresden erfunden und vom Delphin-Werk weiterentwickelt wurde. Hier wurde der Plattenteller ohne direkten Kontakt angetrieben. Dafür sorgten sich abstoßende Magnetpaare auf der Antriebseinheit und dem Plattenteller.

Damit war ein rumpelfreier Lauf der Schallplatte garantiert. Zwar wurde der Prototyp 1967 im In- und Ausland interessiert aufgenommen und ein Patent darauf erteilt, zur Serien-Produktion kam es aber nie. Irgendwie war die DDR dem heute bestaunten „MAG-LEV Audio ML 1 Turntable“ über 50 Jahre voraus.

2.1-System von 1959

1959 kam das „Heli HS-1“ heraus. Es bestand aus zwei Lautsprechern und einer mit zwei ECL 82-Röhren bestückten Verstärker-Einheit (HS-1). Das System ermöglichte Stereoton von Tonband oder Schallplattenspieler wiederzugeben. Als eine Art Subwoofer fungierte hier das heimische Radio oder die Musiktruhe.

„Heli HS-1“  DDR
Der „Heli HS-1“ arbeitet wie heutige 2.1 Systeme und das schon 1959 – made in GDR. (Bild: Thomas Kirsche {Bedienungsanleitung des Heli HS-1})

Vinyl-Kultur im Osten: HiFi-Plattenspieler, Tangentialarm und Titelspeicher

Entgegen der Behauptung des zitierten Deutschen HiFi Museums, gab es in der DDR sehr wohl HiFi-Plattenspieler. Der erste wurde 1968 auf der Leipziger Herbstmesse der Öffentlichkeit präsentiert. Er trug den wohlklingenden Namen „Sinfonie“. Im Gehäuse des Plattenspielers war sogar ein Verstärker integriert, der mit einer Ausgangsleistung von 2 x 15 Watt und einem Frequenzgang von 30 – 20000 Hz punktete. Diese HiFi-Anlage wurde von der Ehrlich GmbH (später VEB Phonomat Pirna) gebaut. Ebenfalls ein bemerkenswertes Stück Schallplattenspieler-Technik war der Ziphona PA 225.

Natürlich beeinflusste das Ausland immer wieder die Entwicklung der DDR-Audiotechnik. So wurde in den 1970er Jahren in Japan der Tangentialplattenspieler entwickelt. Nun konnte die DDR aufgrund vieler Embargos und knapper Geldmittel nicht einfach diese Technologie einkaufen. Deshalb entwickelte man sie selbst.

Ab 1986 gab es dann die ersten Tangentialplattenspieler, den Phonoautomat „HK-PA 1203“. Der Verfasser hatte die Möglichkeit diesem Vollautomaten zu lauschen und ist jetzt noch begeistert von dessen Laufruhe sowie detailreichen und kraftvoll ausgewogenem Sound.

Tangential-Tonarm des „HMK-PA 2205“ DDR
Hier der Tangential-Tonarm des „HMK-PA 2205“ in Aktion. Dieser Vollautomat kam 1989 heraus. Er tastet die Schallplatte vor dem Start mithilfe eines Lichtsensors ab. So erkennt er die Titel, welche dann über die Tasten an der Front des Schallplattenspielers direkt angesteuert werden können. Es lässt sich sogar eine individuelle Titelreihenfolge einprogrammieren. Zudem ist er komplett per IR-Fernbedienung steuerbar. (Bild: Thomas Kirsche)

Die dunkle Seite des DDR-HiFi

Trotz Embargos und ständiger finanzieller Not vollbrachte die DDR beachtliche Leistungen im Bereich der Audiotechnik. Allerdings war das nicht der Verdienst des Staates, sondern einzelner Bürgerinnen und Bürger, die sich trotz widriger Umstände nicht unterkriegen ließen.

So etwa Kurt Ehrlich aus Pirna, der mit seiner Ehrlich GmbH in den 1960er Jahren zahlreiche Plattenspieler für Quelle, Bruns und Weltfunk – also den Westen – herstellte. Als er aber 1971 starb, konnte dessen Sohn die Verstaatlichung des Unternehmens nicht verhindern und es wurde Teil des VEB Phonomat Pirna.

Heinz Hummel und sein Unternehmen wurden ebenfalls Opfer der DDR-Systems. Mit seiner Firma Dynamos Apparatebau Hummel & Seiptius Dresden entwickelte er etwa einen 10-fach Plattenwechsler inklusive Abspielfunktion für die Vor- und Rückseite – ziemlich genial. Er floh 1957 in die BRD, da die DDR-Organe ihn immer mehr unter Druck setzten.

Ein schreckliches Schicksal ereilte Walter Kröher aus Leubsdorf. Er machte aus der Tischlerei seines Vaters eine gut gehende Radiofabrik. Doch 1948 wurde er wegen Hetze gegen die Sowjetunion (heute: Russische Föderation) zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Ein Gerichtsurteil sah die Familie nie.

Es gibt noch viele, viele solcher Schicksale von privat geführten Firmen, welche die DDR-Organe zerrieben. Wer weiß, welch innovative HiFi-Geräte die DDR herausgebracht hätte, wäre der Staat nicht so rabiat gegen jede Art von freiem Unternehmertum vorgegangen.

Modellstudie einer Kompaktanlange mit CD-Player des VEB Kombinat Rundfunk und Fernsehen.
Modellstudie einer Kompaktanlange mit CD-Player des VEB Kombinat Rundfunk und Fernsehen. Wie viele andere gute Ideen wurden diese leider nie Realität. (Bild: Thomas Kirsche {aus „Radio-Fernsehen-Elektronik“ DDR-Technik-Magazin})

Gab es HiFi in der DDR?

Ja, echtes HiFi gab es in der DDR. Auf jeden Fall kann der Verfasser dieses Artikels dank Menschen wie Manfred Keim, Andreas Schmidt und vielen, vielen anderen, die er zur Recherche dieses Artikels real und virtuell traf, eines bestätigen: Es gab HiFi in der DDR.

Sogar Röhren-Radios und Lautsprecher, die offiziell nie die HiFi-Norm erfüllten, klangen fantastisch. Sicherlich, die DDR-HiFi-Geschichte schritt aufgrund von Miss- und Mangelwirtschaft sowie staatlicher Eingriffe nicht so schnell voran wie in westlichen Ländern. Zudem konnten sich nur wenige DDR-Bürgerinnen und Bürger die neuesten Geräte leisten, da sie mehrere Monatslöhne kosteten.

Aber Eines ist garantiert: Röhrenradios, Tangentialschallplattenspieler oder DDR-HiFi-Lautsprecher (1980er Jahre) können heute gerade in Sachen Lebendigkeit und Musikalität mehr denn je bezaubern.

Leseraufruf
Liebe Leser, haben auch Sie noch eine HiFi-Rarität aus DDR-Zeiten im Keller oder sogar noch in Benutzung? Möchten Sie eine besondere Anekdote aus der Zeit vor 1989 mit uns teilen? Schreiben Sie uns doch gern einen Leserbrief und wenn Sie möchten gern mit einem Foto Ihres ganz persönlichen HiFi-Klassikers aus der DDR. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen an [email protected].


Weiterführende Literatur (Buch und Internet)

  1. Hagen Pfau: Mitteldeutsche Rundfunk. Radio Geschichte(n). Altenburg: Verlag Klaus-Jürgen Kamprad, 2000.
  2. Bernhard Hein (Hrsg.): Die Geschichte der Rundfunkindustrie der DDR. 1945 bis 1967. Dessau: Funk Verlag, 2003.
  3. Bernhard Hein (Hrsg.): Die Geschichte der Rundfunkindustrie der DDR. 1968 bis 1990. Dessau: Funk Verlag, 2002.
  4. Bernhard Hein (Hrsg.): Die Geschichte der Rundfunkindustrie der DDR. Das Kofferradio in der DDR. Dessau: Funk Verlag, 2011.
  5. Ingo Pötschke (Hrsg.): Die Geschichte der Fonoindustrie der DDR. 1945 bis 1990. Dessau: Funk Verlag, 2006.
  6. RFT HiFi, http://ifatwww.et.uni-magdeburg.de/~madaus/big.html
  7. RFT, www.rft-hifigeraete.de
  8. Thüringer Museum für Elektrotechnik Erfurt e.V., www.elektromuseum.de

► Lesen Sie hier: Vor Ort: Zu Besuch im HiFi- und Rock-Museum bei Eisenach

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Bildquellen:

  • HiFi in der DDR: Auerbach Verlag