Klar, für echte Musikfans steht Vinyl, dicht gefolgt von der CD, an erster Stelle, wenn es um das perfekte Hörerlebnis geht. Trotzdem sollte man Streamingdienste wie Spotify, Apple Music, Amazon Music Unlimited und Co. nicht unterschätzen. Sie bieten zwar nicht unbedingt die allerbeste Klangqualität, jedoch haben sie eine echt große Auswahl. Gerade wenn man nicht allzu viel Platz zu Hause für einen Plattenspieler und die zugehörige Sammlung hat, sind Streamingdienste eine gute Alternative. Allerdings gibt es davon mittlerweile ziemlich viele und die Entscheidung fällt entsprechend schwer. Der Unterschied liegt hier meistens im Detail.

Alles läuft online

Mittlerweile kann man so ziemlich alles online machen. Dank Netflix, Amazon Prime und Disney+ können wir uns bequem unsere Lieblingsfilme nach Hause holen. Was uns in der aktuellen Zeit, in der wir zwangsläufig mehr Zeit zu Hause verbringen, wohl zu Gute kommt.

Nicht einmal mehr in die Spielbank muss man gehen, denn das Casino kommt zu einem nach Hause. Allerdings sollte man dabei auf vertrauenswürdige Anbieter achten. Beispielsweise ist das Online Casino Vera&John äußerst seriös. Zumal es eine gültige Lizenz aus Malta vorweisen kann.

Auch diverse Video- und Computerspielplattformen bieten mittlerweile ebenfalls Streamingmöglichkeiten. Dabei bezahlt man wie bei einem Abo einen Festpreis und kann aus einem Fundus an hunderten Spielen das zocken, worauf man Lust hat. 

In Sachen Musik läuft es natürlich ähnlich. Schließt man ein Abo bei einem der unzähligen Anbieter ab, kann man auf alle möglichen Songs zugreifen. Egal, welches Genre, welcher Interpret oder welches Album, in den meisten Fällen wird man hier fündig. 

Apple Music

Schließt man ein reguläres Abo bei Apple Music ab, liegt man bei 9,99 Euro pro Monat. Familien mit maximal sechs Lizenzen zahlen 14,99 Euro und Studenten müssen 4,99 Euro pro Monat hinblättern. Dafür bekommt man ziemlich viel und man muss wider Erwarten nicht einmal ein Apple-Gerät besitzen. Auch mit Android-Smartphones lässt sich der Musikstreamingdienst nutzen. Allerdings ist eine Nutzung über den Sprachassistenten Siri verständlicherweise nicht möglich. 

Das tut der ganzen Sache jedoch keinen Abbruch. Rund 60 Millionen Songs lassen sich mit einem Abo bei Apple Music abspielen. Gleichzeitig lassen sich noch die Texte mitlesen. Internet braucht man nicht unbedingt, wenn man sich vorher bereits seine Lieblingstitel heruntergeladen hat. Dann lassen sich die Tracks offline anhören.

Zu diesem regulären Angebot lassen sich auch Live-Radioshows über Apple Music anhören. Wer immer wieder auf der Suche nach neuer Musik ist, kann sich von verschiedenen Playlists inspirieren lassen oder sich auf die vorgeschlagenen Expertentipps verlassen.  

Spotify

Noch immer ist Spotify der unangefochtene Marktführer in Sachen Musikstreaming. Preislich liegt der Marktführer, genauso wie Apple Music bei einem regulären Abo, bei 9,99 Euro im Monat. Familien zahlen für ihre sechs Lizenzen ebenfalls 14,99  Euro und ermäßigt bekommt man den Dienst für 4,99 Euro. Der schwedische Anbieter bietet neben seinem Premium Abo einen kostenfreien Dienst an, was die Sache für die breite Masse attraktiv macht. 

Die Gratis-Variante bietet insgesamt rund 50 Millionen Songs, die durch Werbepausen unterbrochen werden. Allerdings kann man im Gegensatz zum Premium Abo keine Inhalte herunterladen und offline abspielen. 

Ob bezahlt oder nicht, Spotify stellt einem automatisch Playlisten zusammen, die auf Basis der zuletzt gehörten Tracks erstellt wurden. So hat man die Möglichkeit neue Künstler zu entdecken, die in den eigenen Geschmack hineinpassen könnten. Zudem bietet der Dienst mit diversen Eigenproduktionen, wie verschiedene Podcasts, exklusive Inhalte. Kein Wunder, dass der Marktführer mittlerweile mehr als 270 Millionen monatliche aktive Zuhörer zählen kann. 

Amazon Music Unlimited

Vor allem preislich ist der Dienst von Amazon sehr interessant. Denn Kunden, die bereits eine Prime Mitgliedschaft bei dem Online-Riesen abgeschlossen haben, zahlen nur 7,99 Euro im Monat. Aber auch ohne den Prime-Status kann man mittlerweile auf das Musikangebot zugreifen. Genauso wie bei Spotify und Apple Music zahlt man bei Amazon 9,99 Euro pro Monat. 

Zwar muss man bei Amazon ohne individuelle Musikempfehlungen auskommen, jedoch bekommt man vor allem Neuerscheinungen und frische Musik aus den Charts auf die Ohren. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die Unterstützung der Sprachsteuerung Alexa. Das ist zwar bei anderen Anbietern ebenfalls möglich, jedoch werden nur bei Amazon die Funktionen voll ausgeschöpft. 

YouTube Music

Der jüngste Musikstreamingdienst in der Runde ist YouTube Music. Er wurde erst im Jahr 2018 ins Leben gerufen. Regulär kostet er pro Person 9,99 Euro pro Monat. Familien bezahlen für nur fünf Zugänge für Personen ab 13 Jahre 14,99 Euro. Für Studenten kostet das Abo 4,99 Euro. Zumindest was das Familien-Abo angeht, steht YouTube minimal schlechter da, als seine Konkurrenten. 

Im Prinzip verfügt der Dienst über ähnliche Eigenschaften, wie seine Mitbewerber. Was hier jedoch wirklich heraussticht, ist die sogenannte Smart-Download-Funktion. Der Anbieter erkennt immer wieder gespielte Songs als Favoriten und lädt diese dann automatisch herunter. Damit nicht zu viel Speicherplatz dadurch belegt wird, kann man die Anzahl der Titel im Vorfeld beschränken. 

Jeder muss selbst entscheiden

Wenn man sich die ganzen Eigenschaften der Dienste so betrachtet, sind die Unterschiede wirklich nur marginal. Preislich kann man ebenfalls nicht wirklich etwas ausmachen, denn der vermeintlich günstige Preis im Fall von Amazon relativiert sich durch die vorausgesetzte Prime Mitgliedschaft. Am Ende muss sich jeder selbst ein Bild machen. Am besten funktioniert das wohl mit einer kostenlosen Probephase. Wenn man gar kein Geld für einen Streamingdienst ausgeben möchte, lohnt sich in jedem Fall die Gratisversion von Spotify, wenn man nichts gegen Werbeunterbrechungen während des Musikgenusses hat.