Bowers & Wilkins entwickelt das Flaggschiff seiner 800-Serie Diamond weiter: Modernste Klangtechnologien sollen aus der neuen 800 D3 den besten Serienlautsprecher des Herstellers machen. Damit will John Bowers seinem Ziel des „True Sound“ einen Schritt näher kommen.

Optisch fällt zunächst der Größenunterschied zwischen dem Tieftongehäuse und den beiden Tieftönern der neuen 800 D3 und der 802 D3 auf. Die 800 D3 ist mit zwei 250-mm-, die etwas kleinere 802 D3 mit zwei 200-mm-Aerofoil-Tieftönern bestückt. Die Tieftöner sind bei der 800 D3 jedoch nicht nur größer. Eine einzigartige Carbonfaser-Konstruktion führt zu geringeren Verzerrungen, denn sie macht die Membran noch steifer und ihre Bewegung noch kolbenförmiger und damit linearer. Die Chassis profitieren zudem von einer optimierten Antriebseinheit mit verbesserten Magneten, die zu mehr Präzision und im Vergleich mit der 802 D3 zu einer deutlich verbesserten Performance führt.

Aufwendige Sandwich-Konstruktion aus Carbon und syntaktischem Schaum

Bei den Staubschutzkappen der Aerofoil-Tieftöner handelt es sich um eine verbesserte Version der Komponente, die in der 802 D3 und der 803 D3 zu finden ist. Diese Version besteht aus einer Sandwich-Konstruktion aus Carbonfaser und syntaktischem Schaum, der auch für die Aerofoil-Membran selber genutzt wird. Dadurch werden Resonanzen der Staubschutzkappe weiter reduziert.

Die Continuum-Membran, der Turbine Head und das aus einem Stück gefräste Hochtongehäuse der 800 D3 unterscheiden sich in der Größe nicht von denen der 802 D3. Um jedoch ein harmonisches Zusammenspiel mit den Tieftönern zu gewährleisten, kommen bei der 800 D3 verbesserte Frequenzweichen und Kondensatoren zum Einsatz, die zu einer weiteren Optimierung dieser wichtigen Bereiche beitragen.

In Kombination mit den in der gesamten Serie vorgenommenen Verbesserungen sorgen diese Features für eine neue Qualität der Klangwiedergabe. So ist das Gehäuse erheblich steifer und die optimierte Matrix-Konstruktion dank der Verstrebungen besonders stabil. An den wesentlichen Spannungspunkten ist sie mit Aluminium und stabilen Stahlplatten verstärkt. Im Vergleich zu der bereits außergewöhnlichen 802 D3 sind die Verzerrungen der Tieftöner bei der großen Schwester noch um 10 dB geringer.

Die 800 D3 ist in der Lage, die Musik eines kompletten Symphonieorchesters mit spielerischer Leichtigkeit wiederzugeben. Dies ist durch das harmonische Zusammenspiel der vier Treibereinheiten sowie die hohe Auflösung und den großen Detailreichtum möglich. Die neuen Chassis-Technologien prägen nicht nur die 800 D3, sondern die gesamte 800 Serie Diamond.

Die 800 D3 ist ab Juli 2016 zu einem Preis von 15.000.- Euro pro Stück erhältlich.
Lieferbar ist sie in den Ausführungen Gloss Black (schwarz glänzend), Satin White (satin-weiß) und Rosenut (nussbaum-rot).

Nähere Informationen und Fachhändler unter www.bowers-wilkins.de

Über den Autor

Hartmut Freund

Hartmut Freund ist Journalist und Musik-Liebhaber mit Leidenschaft: Er publiziert als freier Autor und Journalist, sammelte unter anderem in der Musikbranche fundierte Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit. Hauptsächlich ist Hartmut Freund als Berater für PR, Marketing und Unternehmenskommunikation tätig.

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