Eine Möglichkeit, Surround-Ton trotz eingeschränkter Platzverhältnisse adäquat zu reproduzieren, bieten die sogenannten virtuellen Surround-Systeme. Diese kommen in Fernsehern, AV-Receivern und Soundbars zum Einsatz. Technisch betrachtet versteht man darunter die Lokalisation von Schallquellen aus einer Richtung, obwohl diese nicht in dieser spielen. Die virtuellen Verfahren simulieren dabei Surround-Lautsprecher, tatsächlich spielen jedoch nur die beiden Stereolautsprecher. Dabei greifen die Verfahren auf sogenannte Außenohrübertragungsfunktionen zurück, die die Signaländerungen des Schalls von der Quelle bis zum Ohr beschreiben. Auch wenn solche virtuellen Berechnungen klanglich funktionieren, schaffen sie es nicht, ein komplettes Lautsprechersystem zu ersetzen.

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