Den passenden DJ-Mixer zu finden, ist gar nicht so einfach – besonders, wenn du Neuling bist oder Funktionen aufstocken möchtest. Doch wenn du einmal weißt, worauf zu achten ist, findest du schnell das richtige Modell für deine Shows. Hier ein paar heiße Tipps, damit du als DJ sofort durchstarten kannst. 

Was ist ein DJ-Mischpult? 

Das Mischpult oder der Mixer ist dein Tool, über das du verschiedene Signalquellen empfängst, abmischst und ausspielst. Meist werden Mikros, Instrumente, CD-Player, Plattenspieler oder der PC angeschlossen. 

Entwickelt haben sich die DJ-Mixer mit dem Beatmatching und Sampling, bei denen ein Song fließend in den nächsten übergeht. Seither hat sich die Technik enorm verfeinert – heute gibt es sowohl analoge als auch digitale DJ-Mischpulte für verschiedenste Aufgaben von Podcast bis Tonstudioaufnahme.  

Worauf muss ich beim DJ-Mixer achten? 

Anzahl der Kanäle 

Die wichtigste Frage, die du dir zunächst stellen musst, ist: Wie viele Kanäle brauche ich? Grob wird hier zwischen kleinen und großen Mischpulten unterschieden: 

Einfache Modelle mit bis zu 8 Kanälen sind perfekt für dich, wenn du zu Hause streamen, Videos produzieren und nachvertonen oder einen Podcast machen willst. 

Große Mischpulte sind fürs professionelle Studio, den Proberaum oder kleine Konzerte gemacht. Über 12 bis 16 Kanäle laufen Mikrofonsignale, Equalizer und Fader für die perfekte Aufnahme zusammen. Hier kannst du meist sogar ein separates Audio-Interface anschließen. 

Als Faustregel bei der Anzahl der Kanäle gilt: So viele wie nötig, so wenige wie möglich. Denn: Eine zu geringe Anzahl wäre fatal, zu viele wären unnötig teuer. 

Plane am besten 2 Kanäle mehr ein, als deine ursprünglichen Überlegungen ergeben. 

Welche Arten von Eingängen brauche ich? 

Die zweite wichtige Frage, die du dir stellen musst, ist: Welche Arten von Instrumenten, Mikrofonen und Tools werde ich verwenden? 

Hier ist besondere Aufmerksamkeit geboten: 

Mikrofone 

Während Bändchen- und dynamische Mikros fast nie eine Phantomspeisung benötigen, musst du bei Kondensatormikrofonen mindestens einen Kanal für die Speisespannung extra einplanen. Er muss eine XLR-Buchse haben. 

E-Gitarren 

Elektrische Gitarren, darunter auch E-Bässe, benötigen einen Kanal, der mit einem Gitarrensymbol oder den Kürzeln „Git“ oder „Hi-Z“ markiert ist. Dieser ist mit einem zusätzlichen Knopf bestückt. Auch wenn du ein Rhodes Piano oder andere ältere Tasteninstrumente anschließen willst, benötigst du einen solchen Kanal. 

Weitere Kanäle 

Doch auch für alles andere brauchst du jeweils eine Eingangsbuchse, also: Synthies, Keyboards, Drum-Machines, MP3-Player oder CD-Laufwerke. Diese Kanäle haben eine ähnliche Bauart und sind variabel besetzbar

Doch beachte: Jedes Teil braucht seinen eigenen Signaleingang! Hilfreich hierbei ist, dass verschiedene Exemplare ähnliche Serienmodelle mit der passenden Zahl an Kanälen bieten. Hierüber gibt meist die Zahl im Namen Auskunft. 

Verwendungszweck

Nun stellt sich noch die Frage: Was genau willst du machen? Denn für jedes Vorhaben gibt es mittlerweile einen spezialisierten Mixer.

Bist du also ein waschechter Show-DJ, der verschiedene Mikrofonkanäle braucht? Bist du im Hip-Hop verwurzelt und suchst einen leistungsstarken Battlemixer? Oder willst du die Massen mit einem differenzierten Clubmixerbegeistern? 

Egal, was du vorhast: Es empfiehlt sich vor der Anschaffung immer, mit Fachkollegen Erfahrungen auszutauschen, verschiedene Mixer auf Funktionen und Handling hin zu testen und dich umfassend zu informieren.

Eine gute Marke wählen

Letztlich spielt für viele auch die Marke eine wichtige Rolle. Im LTT-Versand findest du starke digitale und analoge DJ-Mixer von großen Herstellern wie Pioneer, Numark, Wharfedale oder Allen & Heath. 

Also: Von Privatparty bis Bandkonzert – such dir dein DJ-Mischpult aus und gib so richtig Gas! 

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