Die Nachricht hat sich schnell herumgesprochen. Die erste Plattform, bei der Anfänger Gitarre spielen lernen können, ist endlich da. Mit Fender Play ist der Musikriese Fender der Vorreiter in Sachen digitalem Gitarrenunterricht und bietet als Erster eine Alternative zum klassischen Gitarrenunterricht an. Doch woher kommt der plötzliche Umschwung auf den digitalisierten Gitarrenunterricht?

Der Wille ein neues Musikinstrument zu erlernen ist oft groß, doch auch Fender weiß, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Nach ein paar Lernerfolgen kämpfen besonders Einsteiger mit dem Frust, wenn die Riffs immer schwerer werden, die Lernerfolge jedoch ausbleiben. Dann landet die oftmals neu erworbene Gitarre entweder in der Ecke oder bei ebay Kleinanzeigen. Um den Lernfrust zu minimieren und den Gitarrenunterricht auch unter Zeitmangel möglich zu machen, hat sich Fender etwas besonders Schlaues ausgedacht.

Mit Fender Play können laut des Marketingvideos Anfänger kinderleicht das Spielen der Gitarre erlernen. Dafür hat Fender sein ganzes Taschengeld ausgegeben, denn mittlerweile bietet der Musikriese hunderte von leicht verständlichen Videos für Anfänger an.

Die Videos lassen sich einfach aufs Smartphone herunterladen und geben dem Lernenden somit mehr Kontrolle über den Ort und Zeit des Gitarrenunterrichts. So lässt sich auch mal eine Gitarrenstunde in die Mittagspause einschieben. Fender verspricht, dass Anfänger schon nach wenigen Videos Akkorde und Riffs meistern können. Der bei der Anmeldung ausgefüllte Fragebogen hinsichtlich bevorzugter Instrumente sowie Genre soll dabei helfen, den Lehrplan individuell zu gestalten und dadurch die Lernergebnisse zu steigern. Der Lernplan basiert dann auf den Songs des bevorzugten Genres wodurch wichtige Spielmethoden vermittelt werden. Die Vorteile eines digitalen Lernvideos für Gitarrenanfänger liegen auf der Hand. Ein flexibler, individueller Lehrplan, der zu jeder Zeit und an jedem Ort genutzt werden kann. Zudem ist er bei einem Preis von 19.99 USD im Monat im Vergleich zu klassischem Gitarrenunterricht sehr erschwinglich. Fender bietet sogar einen 30-tägigen kostenlosen Schnupperkurs an, um seine Idee an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Jedoch gibt es einen kleinen Haken, denn Fender-Player ist zwar weltweit abrufbar, doch leider nur auf Englisch.

Wer weder Englisch kann noch Gitarre spielen lernen möchte, kann sich in seiner Mittagspause auch anderseits beschäftigen, denn Fender ist mit seinem digitalen Musikunterricht zwar ein Pionier in der Musikindustrie, jedoch hat der Entertainment Sektor das digitale Erlernen von Wissen und Fähigkeiten schon längst für sich entdeckt. Wie zum Beispiel Sprachenlern-Apps, mit denen man sich sein Englisch etwas auffrischen kann, vielleicht werden dann auch die Hemmungen, Gitarre spielen lernen auf einer anderen Sprache, verringert. Auch Online Lernplattformen und Applikationen, welche einem zeigen, wie man richtig Fotos macht, belaufen auf demselben Prinzip wie die Fender Gitarrenlern App. Ein weiteres Beispiel, in welchem diese Technik eingesetzt wird, ist der Bereich der Online Casinos.

Wie beim Fender Gitarrenunterricht bieten Online Casinos digitale Lernmethoden an, denn jeder, der sich schon einmal beim Pokern, Craps oder Black Jack versucht hat weiß, wie schwer es als Anfänger ist, sich durch Spieltheorien zu kämpfen. Um nicht gleich vor Frust die Karten auf den Tisch zu schmeißen, bieten viele verschiedene Internetanbieter sogenannte Leitfäden an, um das Spiel besser zu verstehen.

Der online Sektor lockt immer mehr Spieler an und umso mehr Erfolg können die digitalen Branchen für sich verbuchen. Anstatt auf Besucher des traditionellen Unterrichts zu vertrauen bauen die online Anbieter auf Leute, welche eher nicht traditionellen Unterricht besuchen würden. Das hat zu einem massiven Aufschwung der Online Branchen geführt.

Der digitale Gitarrenunterricht zeigt sich also als voller Erfolg und wir sind schon sehr gespannt, was uns als nächstes in der Online Welt erwartet.

 

Über den Autor

Stefan Goedecke

Hifi-Liebhaber, analog-Fan und Kind der 80ziger Jahre, das mit den ersten Versuchen des Synthie- und Elektrosound groß geworden ist und die Verbindung von Klang und Technik liebt. Lieblingsband: Depeche Mode. Technikfan, der immer alles ausprobieren muss und dafür dankenswerterweise auch tolle Hörräume und richtig viel Meßtechnik hat :)

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