Cambridge Audios Evo 75 All-In-One Streamingverstärker hatten wir bereits als Testgerät zu Gast und waren echt begeistert. Daher haben wir keine großen Zweifel, dass der „große Bruder“ Evo 150 an diese Eindrücke anknüpfen kann. Zumal er mit dem Emit 30 Standlautsprecher von Dynaudio vielversprechenden Support bekommt.

Cambridge Audio: Next Step in Evolution

Es ist nun genau ein Jahr her, dass uns Cambridge Audio den Netzwerk-Streamer mit implementiertem Stereovollverstärker Evo 75 zum Test zur Verfügung stellte. Der vielseitig einsetzbare, sowie überaus modern ausgestaltete und nicht zuletzt klanglich überzeugende Zeitgenosse verabschiedete sich damals mit einem ausgezeichneten Testergebnis von wohlverdienten 90 % aus unserer Redaktion. Entsprechend sind unsere Erwartungen an den „großen Bruder“ des Evo 75, den Evo 150.

Schließlich lesen wir Evo als unbescheidene Abkürzung für Evolution und möchten daher doch sehr davon ausgehen, dass Cambridge Audio mit dem Evo 150 All-in-One-Verstärker noch ein paar weitere Verbesserungen als bloß die Ausgangsleistung der Endstufe zu bieten hat. Dafür bekommt unser Testmodell dieses Mal etwas Unterstützung beim Klangtransport. Denn während der Evo 75 noch mit redaktionseigenen Referenzlautsprechern an den Start ging, schicken wir den Cambridge Audio Evo 150 mit einem vielversprechenden Spielpartner ins Rennen.

Die dänische Lautsprecherschmiede Dynaudio hat mit der Emit-Reihe eine neue Kollektion an den Start gebracht und uns für diesen Test den Standlautsprecher Emit 30 zur Verfügung gestellt. Die neue Serie umfasst mit den Emit 10 ( hier geht’s zum Test) und Emit 20 zwei Kompaktlautsprecher und mit den Emit 30 und Emit 50 zwei Standlautsprecher und will damit die preisliche Einstiegsklasse, um audiophile Schallwandler von gewohnt hoher Dynaudio-Qualität erweitern.

Warum Cambridge Audio und Dynaudio in Kombi? Nun, zum einen sind wir der Meinung, dass dies allein schon auf dem Papier hervorragend zusammenpasst und zum anderen haben wir auch aus dem Handel erfahren, dass diese Anlagenkombination in der Gunst der Kunden weit vorne liegt. Warum das Britisch-Dänische-Doppel nicht also auch gemeinsam in einen Ketten-Test führen?!

Dynaudio Emit 30

Der zweitgrößte Vertreter der Emit-Reihe ist als handlicher 2,5-Wege-Lautsprecher konzipiert. Bei einer Höhe von gerade mal 90 Zentimetern (cm) auf eine Grundfläche von 17 cm mal 27 cm gehört der Dynaudio Emit 30 ganz klar nicht zu den größten Vertretern seiner Zunft und verfügt dennoch über genug Platz für ein stattliches Treiber-Ensemble. So zeichnet sich für das Frequenzband zwischen 44 Hertz (Hz) und 1000 Hz ein Tief-Mitteltöner von 14 cm Durchmesser verantwortlich.

Ein Chassis von gleichem Typ geht von 44 Hz bis hinauf auf 3550 Hz zu Werke. Beide Treiber sind mit einer Membran aus Magnesium Silicate Polymer ausgestattet, wie wir sie tatsächlich in ähnlicher Ausführung schon bei anderen Modellen des Herstellers kennenlernen durften. Der Hochtonbereich ab 3550 Hz bis hin zur oberen Leistungsgrenze von 25 kHz wird von Dynaudios Cerotar-Hochtöner wiedergegeben. Dieser ist der Evoke-Serie entlehnt und von den hochklassigen Modellreihen Confidence und Heritage Special inspiriert.

Herzstück des leistungsstarken Tweeters stellt dabeiunter anderem eine resonanzmindernde Hexis-Innenkuppel dar. Während für den Hochtöner eine Frequenzweiche erster Ordnung mit lediglich sechs Dezibel (dB) Flankensteilheit für eine weiche Signalübernahme sorgt, arbeiten die beiden MSP-Treiber mit einer Frequenzweiche zweiter Ordnung. Diese ist mit 12 dB zwar noch alles andere als radikal in ihrer Signaltrennung, jedoch schon deutlich bestimmter. Dynaudio attestiert dem Standlautsprecher Emit 30 übrigens eine Nominalimpedanz von 4 Ohm und eine maximale Belastbarkeit von 180 Watt bei einer Empfindlichkeit von maximal 87 dB.

Test Dynaudio Emit 30 Standlautsprecher
Die Emit gibt es in den Farbausführungen Schwarz, Weiß und Walnuss.

As Usual

Typisch Dynaudio ist übrigens auch die dänisch stilsichere, wenngleich zurückhaltende optische Ausgestaltung des Lautsprechers. Das sich nach oben ganz dezent verjüngende Gehäuse ist an Ober- und Unterkante des Frontpanelsminimal angeschrägt und auf Höhe der Treiber mit minimalistischen Wave-Guides versehen. An der Rückseite des Korpus ist ein sehr robustes und insgesamt hochwertig ausgeführtes Anschlussterminal verbaut, sowie zwei kreisrunde Bassreflexkanäle.

Diese sind jeweils mit einer markanten Maserung versehen, denen jedoch keineoptische, sondern in erster Linie akustische Notwendigkeit innewohnt. So führt die Maserung nämlich zu feinen Verwirbelungen des austretenden Luftstroms, was wiederum das Auftreten störender Strömungsgeräusche minimiert. Und wer diese schon mal erlebt hat, weiß, dass ein stetes Schnaufen und Pusten des Lautsprechers ganz schön lästig werden kann.

Daher gehört ein gemaserter Bassreflex mittlerweile im wahrsten Sinne des Wortes zum guten Ton und wurde etwa von B&W mit dem Flowport entsprechend gut erforscht. Die Dänen machen wiederum keine allzu große Sache aus diesem Feature. Ebenso wird sich nicht unnötig mit einer Vielzahl extravaganter Farbausführungen aufgehalten. Das Traditionsunternehmen aus unserem nordischen Nachbarland beschränkt sich auf die Klassiker: Schwarz, Weiß und Walnuss mit schwarzer Front.

Test Dynaudio Emit 30 Standlautsprecher
Der Cerotar-Hochtöner mit implementierter Hexis-Innenkuppel sorgt für crispe Details und fein aufgelöste Hallfahnen.

Cambridge Audio Evo 150

Widmen wir uns nun der Schaltzentrale unseres aktuellen Testaufbaus: dem Evo 150 Verstärker von Cambridge Audio. Vielleicht erinnern Sie sich noch gut an den Testbericht zum Evo 75 aus Ausgabe 05/2021 der AUDIO TEST. Dennoch wollen wir die Vorstellung nochmals von vorn aufrollen. So versteht sich der Cambridge Evo 150 als selbstbewusster HiFi-Allrounder, was sich schon in seinem Format zeigt.

Der moderne Netzwerk-Streamer mit Vollverstärker kommt nicht in handelsüblicher Rackbreite daher, sondern ist mit lediglich 31,7 cm Breite deutlich schmaler. Dass er nicht in einem Rack versteckt werden möchte, stellt der Formschöne Evo 150 Streaming-Amp auch ob der austauschbaren Seitenpanels klar.

Je nach Geschmack oder Stimmung lässt sich hier zwischen einem stromlinienförmigen schwarzen Design und einer eleganten Verkleidung in Holzoptik (Anm.: das passt optisch besonders gut zur Emit in Walnuss) wählen. Beide können schlicht und einfach über eine magnetische Haltevorrichtung an den Seiten des Gehäuses angebracht werden.

Test: Cambridge Audio Evo 150 Streaming Verstärker Review
Mit den Seitenpanelen in Holzoptik passt der Evo 150 auch optisch hervorragend zur Emit 30.

All-in-One Verstärker als echter Allrounder

Dass bei der Verwendung des Cambridge Audio Evo 150 All-in-One Verstärkers kaum fremde Hilfe bei der Bewältigung herkömmlicher Stereo-Tasks vonnöten ist, stellt dabei ein Blickauf die Rückseite des Gerätes unter Beweis. Denn hier zeigen sich die mannigfaltigen Möglichkeiten der physischen Einbindung des Allrounders.

Neben drei analogen Eingängen (Cinch, XLR und Phono) kann der Evo auch vier Signalquellen auf digitalem Wege, nämlich optisch (zweimal), Koaxial und HDMI ARC (jeweils einmal) aufnehmen. Außerdem kann über USB zum Beispiel ein Computer angeschlossen werden. Hier, erinnern wir uns, war der „kleinere“ Evo 75 doch deutlich reduzierter ausgestattet ( hier im Test).

Ausgangsseitig finden wir neben zwei Lautsprecherausgängen eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse, einen Pre-Out und einen Subwoofer-Ausgang. Somit sollte für alle was dabei sein, zumal die Kernkompetenz des Geräts ja in seiner kabellosen Einbindung liegt. So unterstützt der Cambridge Evo 150 Streaming Amp etwa Bluetooth 4.2 bis zu aptX HD-Standard in beide Richtungen. Heißt, dass sich auch Bluetooth-Kopfhörer mit dem Streamer verbinden lassen, was wir besonders charmant finden.

Neben der kabelgebundenen Einbindung ins heimische Netzwerk offeriert Cambridge Audio obendrein natürlich die Ansteuerung über WiFi, womit AirPlay, Chromecast und ähnliche Dienste bequem genutzt werden können. Dafür vertraut der Alleskönner seitens der Signalverarbeitung auf einen hochwertigen ESS Sabre-DAC vom Typ ES9018K2M. Dieser ermöglicht die Handhabe von allen gängigen Formaten von mp3 bis DSD 265 und sogar MQA.

Namensgebend ist jedoch, wie auch beim kleineren Evo 75, die Ausgangsleistung des implementierten Class-D-Verstärkers Hypex NCore. Dieser kommt an 8 Ohm auf einen Maximalwert von satten 150 Watt. Eine Gauder Akustik Berlina würde man damit vielleicht noch nicht ans Limit bringen. Doch für die meisten handelsüblichen Standlautsprecher ist dieser Wert für einen Class-D-Amp absolut sehenswert.

Test: Cambridge Audio Evo 150 Streaming Verstärker Review
Die Ausstattung des Evo 150 findet für einen Netzwerk-Player mit viel Rücksicht auf Analog-Fans statt. Selbst eine MM-Phono-Vorstufe ist hier implementiert.

Setup und Software

Die beiden Dynaudio Emit 30 Standlautsprecher haben wir ohne große Probleme auch allein aus dem Paket gehoben, mit ihren Standfüßen versehen und im Hörraum platziert. Noch unkomplizierter ist jedoch die Inbetriebnahme des gerade mal 5,3 Kilogramm (kg) leichten Cambridge Audio Evo 150. Der Streaming-Verstärker muss lediglich mit Netzstrom und Netzwerk verbunden werden und schon gehts los.

Für eine höhere Verbindungsstabilität und mehr Einrichtungskomfort nutzen wir ein Ethernetkabel, sodass wir die Schritte der Einrichtung des WiFi getrost überspringen können. Der Evo dann noch ein paar Updates durchführen, was wir ihm natürlich gewähren.

Nach wenigen Augenblicken können wir schließlich in die Einrichtung gehen, die jedoch zum größten Teil in Cambridge Audios App Stream Magic vonstattengeht. Hier können wir unkompliziert die einzelnen Ein- und Ausgängekonfigurieren und benennen, sowie nicht benötigte Services ausschalten. Außerdem lassen sich Lautstärke und Track-Transport einstellen und auch die kurzen Wege rüber zum Streaming-Client unseres Vertrauens sind von Vorteil.

Selbstverständlich lässt sich der Cambridge Evo 150 Verstärker, jedoch nicht exklusiv, über den Tablet-Bildschirm bedienen. Die notwendigsten Funktionen sind auch on-board über einfache Drucktaster verfügbar. Lautstärke und Quellenwahl können wir auch über einen haptisch äußerst ansprechenden Drehwahlschalter mit konzentrischem Aluminiumring tätigen. Obendrein ist eine stilsicher und robust ausgeführte Fernbedienung im Lieferumfang enthalten.

Im Großen und Ganzen wiederholt sich zunächst aufs Erste der überaus positive Eindruck, den schon der Evo 75 bei einer ersten Inbetriebnahme machte. Alle Funktionen der Software sprechen zügig an, die App läuft dabei stets flüssig und kommuniziert schnell und zuverlässig mit der Hardware des Evo 150. An dem hängen ja immer noch zwei Emit 30 Standlautsprecher von Dynaudio, welche wir natürlich nicht vergessen haben.

Test: Cambridge Audio Evo 150 Streaming Verstärker Review
Stiltechnisches Highlight sind die austauschbaren Seitenpanele in schwarz und Holzoptik.

Dynaudio x Cambridge Audio: Hochfideles Ensemble

Deshalb spielen wir nun endlich mal etwas Musik und beginnen den praktischen Teil dieses Tests mit einer Neuerscheinung. Und zwar veröffentlichte das kalifornische Avantgarde-Trio Son Lux bereits vor einigen Wochen den gleichnamigen Score zum Film „Everything Everywhere All At Once“, der dieser Tage auf Netflix erscheint. Die beste Werbung für den Film, sofinden wir, ist tatsächlich der über zweistündige originale Soundtrack, der drei Komponisten und Musiker Rafiq Bhatia, Ian Chang und Ryan Lott.

Und noch während des ersten Titels „This Is A Life“ stellt sich heraus, dass wir mit der Kombination aus Cambridge Audio Evo 150 und Dynaudio Emit 30 ein sehr adäquates Duett für die musikalische Umsetzung gefunden haben. Wunderbar nuancenreich gezeichnete Timbres von Streichern und Stimmen treffen auf kräftige und vollmundige Akzente von Schlagwerk und Bässen.

Ehrlich gesagt sind wir zunächst kurz ein wenig überrascht davon, mit welcher Kraft der doch eher beschauliche Emit 30 Standlautsprecher aufzuspielen vermag. Doch dann erinnern wir uns schnell, mit welchem Hersteller wir es zu tun haben und ziehen dennoch den imaginären Hut vor der wirklich herausragenden Musikalität dieses Lautsprechers.

Test: Cambridge Audio Evo 150 Streaming Verstärker Review
Obwohl der weitaus größte Teil der Bedienung des Evo natürlich in der Stream Magic-App vonstatten geht, liefert der Hersteller eine Fernbedienung bei, die nicht nur hübsch anzusehen ist, sondern freilich auch über alle essenziellen Funktionen verfügt.

Bei „My Life Without You“ treffen wir auf eine Son Lux-typische Komplexität ausorganischen Texturen, Räumen, markant gezeichneten Rhythmen und mikrodynamischen Bewegungen, welche unser Test-Ensemble allesamt mit Leichtigkeit in den Hörraum transportiert. Der Sound ist dabei stets luftig und aufgeräumt. Selbst die zartesten Hallfahnen werden nicht von spektral benachbarten Artefakten maskiert und sind auch bei großem Halligalli noch schön ausdifferenziert.

Auch weitaus kompaktere Mixes liegen unserer modernen und kompakten HiFi-Kette gut. So geben wir uns mit „RESPOND!“ des Wahlberliners Alex Wilcox eine gute alte Up Tempo-Techno-Nummer auf die Ohren. Wir sind dabei begeistert, dass die Dynaudio Emit 30 auch bei hoher Auslastung noch locker mithalten können und letztlich unsere Ohren den Kürzeren ziehen – Evo 150 und Emit 30 hätten dagegen noch reichlich Reserven gehabt.

Abschließend lässt sich festhalten, dass beide Geräte – der Evo 150 Streaming-Verstärker und der Standlautsprecher Emit 30 – einzeln schon eine wirklich gute Figur abgeben. Aber vor allem im Zusammenspiel macht das Ensemble erst so richtig Spaß. Was wir in der Theorie bereits erahnen konnten, sollten sich in unserem Praxistest dann auch bestätigen.

Hinzu kommt, dass Streaming-Amp und Standlautsprecher im Set schon für knapp 4.500 Euro zu haben sind und in ihrer Anwendung wahrlich keine Wünsche offenlassen. Für uns jetzt schon in dieser Kombination eine der besten HiFi-Anlagen des Jahres! ■ Text: Artur Evers, Benjamin Mächler

Test Dynaudio Emit 30 Standlautsprecher
Die beiden Bassreflexkanäle sind mit einer feinen Maserung versehen, was das Auftreten störender Strömungsgeräusche auf ein Minimum reduziert.

Preis und Verfügbarkeit

Den Cambridge Audio Evo 150 All-in-One-Verstärker gibt es zum Preis von 2.999 Euro (UVP) im Fachhandel zu kaufen. Die kompakten Standlautsprecher Dynaudio Emit 30 gibt es zum Preis von 1.500 Euro (Paarpreis) ebenfalls im Fachhandel zu kaufen.

++ Aktion: Zur Zeit gibt es im Handel eine Bundle Aktion aus Cambridge Audio Evo 150 und Dynaudio Emit 30. Beide Produkte gibt es zusammen für 3.799 Euro statt 4.478 Euro. ++

Webseite: www.cambridgeaudio.com/de // www.dynaudio.de

Anmerkung: Dieser Testbericht erschien zuerst in AUDIO TEST Ausgabe 04/2022. Die dargestellte Testwertung von 90,5% sowie die u.s. Wertungstabelle bezieht sich auf den Cambridge Audio Evo 150 Streaming-Verstärker. Die Dynaudio Emit 30 Standlautsprecher erzielten im Test eine Gesamtwertung von 90 %.

▶ Lesen Sie hier: Test: Cambridge Audio Alva TT V2 – Plattenspieler mit Bluetooth (Direktantrieb)

AUDIO TEST Ausgabe 01/2023 High End Lautsprecher HiFi Review Magazin

+++ Die neue AUDIO TEST Ausgabe ab 23. Dezember 2022 im Handel oder ganz einfach und bequem nach Hause bestellen:www.heftkaufen.de/audio-test

Oder gleich ein Abo abschließen und das Heft pünktlich und direkt frei Haus liefern lassen:www.heftkaufen.de/abo-audio-test +++

Test: Cambridge Audio Evo 150 Streaming Verstärker & Dynaudio Emit 30 Standlautsprecher

Cambridge Audio Evo 150

Dass vielseitige Kompetenz nicht auf Kosten audiophiler Qualitäten gehen muss, haben wir bereits öfter festgestellt. Cambridge Audio bestätigt diesen Eindruck jedoch auf ein Neues – und das auf sehr beeindruckende Weise. Der 150 Watt starke Netzwerkplayer/Verstärker ist sogar für analoge Bedürfnisse gut ausgestattet und überzeugt nicht nur in Sachen User Experience, sondern vor allem auch klanglich. Ganz nebenbei ist der Evo 150 dabei noch ein echter Hingucker, ja mit Blick auf den Geldbeutel richtig attraktiv.

Dynaudio Emit 30

Dänische Stilsicherheit trifft auf große Musikalität – dafür stehen die Lautsprecher des Hauses Dynaudio. Auch der neue Standlautsprecher Emit 30 soll da keine Ausnahme sein. Der verhältnismäßig handliche Schallwandler spielt dabei umso einiges größer auf, als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Vor allem die Konzipierung als 2,5-Wege-Speaker, bei dem ein dezidierter Tieftöner den Tief-Mitteltöner zur Seite steht, sorgt für eine kraftvolle Performance, wobei der Emit 30 zu keiner Zeit die notwendige Portion Fingerspitzengefühl vermissen lässt.
Wiedergabequalität 92%
Ausstattung/Verarbeitung 91%
Benutzerfreundlichkeit 92%
Preis/Leistung84%
Vorteile
  • sehr umfangreiche Ausstattung / intuitives Handling / sehr gute Verarbeitung (Evo 150)
  • starker Sound / sehr gute Verarbeitung (Emit 30)
Nachteile
  • keine
90%Cambridge Audio Evo 150 & Dynaudio Emit 30
Leserwertung: (1 Judge)
100%

Bildquellen:

  • Dynaudio-Emit-30-Walnut-Test: Auerbach Verlag (restliche Bilder)
  • Cambridge Audio Evo 150 Streaming Amp Dynaudio Emit 30 Lautsprecher Test: Dynaudio / Cambridge Audio