Bi-Amping oder Brücke

Auf der Rückseite gibt es Bi-Amping- bzw. Bi-Wiring-Anschlüsse. Die können mittels Kabelbrücken verbunden werden, um mit nur einem Verstärker die Lautsprecher zu betreiben.

Bei unseren Testkandidaten mussten wir die Brücken erst montieren. Das war fummeliger als erwartet. Saxx setzt nämlich auf Kabelbrücken mit Stecker und Klemme. Der Stecker kommt in den oberen Anschluss, die Klemme wird am unteren befestigt. Da die Brücke sehr knapp bemessen ist, müssen wir ganz schön am Kabel ziehen und den Stecker fast abknicken, um die Klemme am unteren Anschluss anbringen zu können. Hier könnte Saxx einfach zwei oder drei Zentimeter mehr Kabel spendieren, um die Stecker vom Zug zu entlasten. Oder man lässt es gleich und entscheidet sich wie wir für Bi-Amping.

Die Saxx clubSOUND CLX 9 von der Rückseite aus gesehen

Die Kabelbrücken sind etwas knapp bemessen, aber erfüllen den Zweck

Schalter ohne Bezeichnung

Über den Anschlüssen befindet sich noch ein Hebelschalter mit der Bezeichnung „+“ und „−“, mehr erfahren wir über ihn nicht. Auch in der beigelegten Bedienungsanleitung wird uns nicht verraten, was dieser Schalter tut. Erst ein Blick ins Internet macht uns klug. Der Schalter dient der Anpassung der hohen Töne. Die können wir darüber um 3 dB erhöhen, gleich lassen oder um 2 dB absenken. Eine praktische Funktion, um die Lautsprecher der jeweiligen akustischen Raumsituation anzupassen.

Bassreflex und Bodenplatte

Über dem Pegelschalter finden wir auf der Rückseite noch den Ausgang des Bassreflex-Rohres. Je nach Aufstellung im Raum kann der mit etwas Schaumstoff verstopft werden. So lassen sich störende, wummernde Bässe eliminieren. Unschöne Kopplungen mit dem Boden verhindern die clubSOUND CLX 9 dank ihres Standes auf einer fest montierten Fußplatte. Darunter lassen sich die optional erhältlichen Saxx-Spikes schrauben. Doch die braucht wirklich nur, wer einen sehr schwingungsfreudigen Fußboden hat.

Ausgang des Bassreflexrohres der Saxx clubSOUND CLX 9

Die Bassrefl ex-Öffnung geht nach Hinten ab. Das prädestiniert die CLX 9 dafür, ein wenig auf Wandabstand zu gehen

150 Watt im Dauerbetrieb

Bevor wir uns dem Klang zuwenden, wollen wir noch schnell auf die technischen Daten der Standlautsprecher schauen. Der Hersteller gibt eine Impulsbelastbarkeit von 250 Watt an. Die Dauerbelastbarkeit beträgt 150 W. Die Nennimpedanz der Saxx club- SOUND CLX 9 liegt bei 4 Ohm. Sie sind also auch für den Anschluss an nicht ganz so leistungsstarken Amps geeignet. Ihre Empfindlichkeit beträgt 87 dB. Interessant ist natürlich noch der Frequenzbereich. Der bewegt sich zwischen 33 – 35 000 Hz. HiRes sollte damit also schon zu Gehör gebracht werden, solange der angeschlossene Verstärker nicht bei 20 kHz einen Cut macht. Die Übergangfrequenz zwischen Höhen und Mitten liegt bei 3 000 Hz und ab 320 Hz setzt der Tieftöner ein.

Klang und Testfazit auf Seite 3.

Bildquellen:

  • Rückseite Saxx clubSOUND CLX 9: Bild. Auerbachverlag
  • Bassreflexrohr-Ausgang der Saxx clubSOUND CLX 9: Bild: Auerbachverlag
  • Test: Saxx clubSOUND CLX 9: Bild: Auerbachverlag