Ohne Zifferntasten

Die Fernbedienung kommt erstmal sehr schick aufgeräumt daher. Alles ist sehr übersichtlich und intuitiv. Doch schnell fehlen uns die Zifferntasten. Wir können keinen CD-Titel direkt anwählen, sondern müssen immer „vorwärtsspringen“. Das gilt auch für die DAB-Sender. In Gegenden mit 50 DAB-Stationen und mehr wird so die Senderwahl wirklich zur Geduldsprobe. Eine direkte Eingabemöglichkeit von Zahlen ist leider auch in der App nicht integriert. Das sollte ein zukünftiges Update verändern.

Display schlecht genutzt

Das Display ist mit neun Zentimetern ausreichend groß, farbig und sehr gut ablesbar. Wenn wir die Netzwerkdienste wie Tidal, Spotify oder Tunein nutzen, dann macht es Spaß. Auch bei der Wiedergabe von HiRes-Musik über unseren Netzwerkserver kommt Freude auf. Es wird ein Bild der Interpreten oder des Covers angezeigt sowie diverse Titelinformationen.

Merkwürdig wird es, wenn wir auf DAB umschalten. Dann quetscht sich die Anzeige des Eingangs ganz oben links in die Ecke. Die Infos über Sender und die laufende Sendung werden ganz unten links platziert. Dazwischen ist nichts. Aus drei Metern Entfernung sieht das Display praktisch schwarz aus. Lesbarkeit? Fehlanzeige. Warum derart Platz verschwendet wird und die vielen Zusatzinfos, die es gerade beim Digitalradio gibt, nicht schön groß präsentiert werden, bleibt uns ein Rätsel.

Pioneer NC-50DAB Display

Das Display verschwendet enorm Platz, wenn etwa DAB eingestellt ist. Dann werden Sender und Programminfos in die Ecke gequetscht

Netzwerkdienste

Im Pioneer NC-50DAB ist das Multiroom- System bereits integriert und auch betriebsbereit. So können alle Netzwerkdienste auch auf einen kompatiblen WLAN-Lautsprecher übertragen werden. Zum Testzeitpunkt funktionierte das allerdings noch nicht einwandfrei mit CD- oder Radio-Signalen. Pioneer hat uns aber versichert, dass diese Funktionen bei einem Update Ende Oktober 2017 dazukommen. Wir werden das in einer späteren Ausgabe überprüfen und dann nochmal genauer auf das Thema FireConnect eingehen.

Leise und schnell

Beim CD-Laufwerk leistet Pioneer eine sehr gute Arbeit. Es ist flüsterleise. Im Betrieb ist es nicht zu hören. Selbst wenn die CD eingelesen wird, ist kaum mehr als ein sanftes Surren zu vernehmen. Da stört nichts den Genuss von leisen Tönen. Auch geht das Einlesen sehr schön zügig. Ja, mit dem NC-50DAB macht das Hören der guten alten Compact Disc wieder richtig Freude. Deshalb werfen wir auch als Erstes eine CD in den Player ein, um den Klang des Kompakten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Pioneer NC-50DAB

Der CD-Player arbeitet auf Top-Niveau. Er ist flüsterleise und liest CDs sehr schnell ein

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Bildquellen:

  • Rueckansicht des Pioneer NC-50DAB: Bild: Auerbach Verlag
  • Pioneer NC-50DAB Innenansicht: Bild: Auerbach Verlag
  • Pioneer NC-50DAB: Bild: Auerbach Verlag
  • Pioneer NC-50DAB: Bild: Auerbach Verlag
  • Pioneer NC-50DAB: Bild: Auerbach Verlag