Am Freitag den 4. Mai startete das Portal HIGHRESAUDIO (hurz HRA) seinen Streaming-Service. Dank ihm können audiophile Musikliebhaber nun im Abo hoch aufgelöster Musik lauschen. Per App wird das sogar unterwegs gehen.

Freunde von HiRes Audio kennen das Angebot der HIGHRESAUDIO UG aus Berlin sicher schon länger. Dort erhalten sie nämlich hoch aufgelöste Musik in Studio Master Qualität mit einer Quantisierungsrate von 24 Bit (PCM). Die Abtastraten beginnen bei 44,1 kHz und enden bei 384 kHz bzw. 1-Bit mit 2,8224 Mhz bei DSD.

Dass hierbei nicht einfach von 16 Bit / 44,1 kHz auf 24 Bit / 96 kHz hochgesampelte Musik den Hörern angeboten wird, sorgt die Analyse-Software „MusiScope“ von XiVero. Die hat HRA mitentwickelt und setzt sie ein, um Dynamik, Frequenzspektrum und Reinheit der vom Lizenzgeber angelieferten Musik zu ermitteln. Und ja, dabei fallen Alben auch durch. Circa 30 Prozent des Materials schafft es nicht durch die Qualitätskontrolle. Als Gründe für die Ablehnung gibt HRA an:

  • Kein Originalmaterial sondern Up-gesamplelt
  • schlechtes Mastering
  • Starke Kompression = keine Dynamik, Transparent
  • Passt nicht vom Genre zu unserer Zielgruppe
  • musikalisch schlecht (Künstler bedingt)
  • schlechte Aufnahmequalität vom Produktionsstudio

Jetzt auch im Stream verfügbar

Nun sind die hochwertigen Musik-Dateien des Anbieters also auch im Streaming-Abo verfügbar. Damit es dabei zu keinen Qualitätsverlusten kommt, setzt HIGHRESAUDIO auf den Hochbit-FLAC-Decoder. Der erlaubt es, digitale Musikdaten verlustfrei und unverfälscht bis zum Endkunden zu transportieren. Dabei ist das 24-Bit FLAC-Format lizenzfrei und kompatibel mit 98 Prozent aller Software-Player. HRA versichert bezüglich der Decoder-Auswahl:

„Das 24-Bit FLAC-Format bietet sämtliche heute realisierbaren klanglichen Vorzüge – ansonsten würden wir es nicht anbieten!“

Unterstützte Player

Für das HRA Streaming gibt es aktuelle eine App für Mac oder Windows Desktop Computer. Auch auf Netzwerk-Playern ausgewählter Partnerhersteller läuft das Abo, dazu gehört etwa der xo|stream.  HRA Streaming funktioniert außerdem mit den Software Playern von Audirvana, ROON und Amarra.

Außerdem arbeitet HIGHRESAUDIO an einer mobilen App, mit der HiRes-Fans dann auch unterwegs ihrem audiophilen Hobby fröhnen können. Die gibt es dann sogar im Verbund mit StreamOn von der Telekom. Das bedeutet, dass der Hörspaß nicht auf das Datenvolumen angerechnet wird. Ab wann genau die mobile Version verfügbar ist, steht noch nicht fest. Wir werden, sobald wir Neues erfahren, darüber informieren.

Kosten für HiRes Streaming

Die Kosten fürs Streaming-Abo liegen bei 199,99 Euro im Jahr. Das sind 80 Euro mehr, als bei Spotify oder Amazon Music. Wobei diese Anbieter wirklich nur verlustbehaftete komprimierte Dateien ausliefern. Für HiRes-Musikfans sind die 80 Euro zusätzlich also mehr als sinnvoll investiert. Es gibt außerdem ein Abo für 249,99 Euro, mit dem sich bis zu 30 Prozent bei Musikdownloads im Shop von HRA sparen lassen.

Kostenloser 7-Tage-Test

Ein kostenloses Testen des Angebots ist möglich. 7 Tage können Interessenten das Streaming-Abo nutzen, ohne dafür zahlen zu müssen. Dazu registrieren sich die Interessenten einfach kostenlos auf der Seite. Sie erhalten dann den vollen Zugang auf das Angebot ohne irgendwelche Einschränkungen. 

Momentan bietet das Abo Zugriff auf über 30.000 Alben in Studio Master Qualität. Damit Nutzer nicht lange den Katalog durchsuchen müssen, erstellen erfahrene Musikjournalisten sowie Redakteure und Musiker jede Woche neue thematische Playlists. So lernt der Musikfan auch neue Titel kennen, die seinen Musikschatz bereichern können.

Lust auf HiRes unterwegs?

Da das Streaming-Abop von HRA noch nicht mobil verfügbar ist, empfehlen wir einfach den Download von HiRes Musik. Die passenden Player haben wir für Sie getestet:

Bildquellen:

  • HRA Streaming: Bild: screenshot hra