Felix Räuber gehört zu den Stars im deutschen Popgeschäft. Spätestens seit Polarkreis 18 ihren Hit ”Allein Allein“ landeten, war der Dresdner als deren Bandleader ein auch international anerkannter Musiker. Nun versucht er es tatsächlich einmal allein und debütiert mit der EP „Wall“, seinem ersten Soloprojekt.

 

 

Felix Räuber nach Polarkreis 18

Preis: EUR 9,79
Kurzer Blick zurück. Angefangen hatte alles im Dresdner Kellerstudio mit einer Band aus der später Polarkreis 18 wurde. Schon mit ihrem ersten Studioalbum bewiesen die Sachsen ein guten Händchen für eingängige Popmusik. Das zweite brachte den endgültigen Durchbruch. Danach entschied man sich für eine schöpferische Pause. Felix Räuber baute in Berlin sein eigenes Studio auf, arbeitete als Schauspieler und Dozent. Bis 2014 produzierte Räuber auch verschiedene Alben und EP´s. Zusammen mit Eva Croissant begannen auch die Arbeiten zum Projekt „Zwei von Millionen“.

 

Ein völlig neue Mischung

Für die aktuelle EP „Wall“ ließ sich der Polarkreis 18 – Frontmann von Reisen in den Nahen Osten inspirieren. Es entstanden Titel, für die der Künstler viele Register zieht. Einflüsse aus der Neoklassik, Elektropop und Synthie. Hier entstand eine völlig neue Mischung verschiedener Stile – episch und animierend. „Wall“ ist eine, auch dank der Zusammenarbeit mit dem Singer Songwriter Scott Matthew oder dem angesagten Violinisten Daniel Hope, breit gefächerte EP. Der Sound versprüht nicht mehr die Leichtigkeit der Dresdner Jahre. Unverkennbar bleibt allerdings die Handschrift des Felix Räuber. Er hat sich entwickelt, die Stücke wirken reifer und aufwendiger als früher. Dadurch öffnet sich die EP „Wall“ nicht gleich jedem, wie es noch bei Polarkreis 18 der Fall war. Inwieweit sich der angekündigte nahöstliche Einfluss nun auf den Sound auswirkte, bleibt dem Zuhörer überlassen. Der Titel „Wall“ lässt hier einigen Interpretationsspielraum zu. 

 

„Inspiriert von meinen Reisen in den Nahen Osten und ursprünglich als Remix für den Komponisten Nils Frahm angedacht, entstand mit „WALL“ ein Song, den ich selbst als „Cinematic Pop“ bezeichne. Ein Soundtrack für den Kopf, zwischen Pop, Neoklassik und elektronischer Musik.“ So beschreibt Felix Räuber den Titelsong seiner neuen EP.

Musik: Neue EP "Wall" von Felix Räuber (Polarkreis 18)
AUFNAHMEQUALITÄT
ATMOSPHÄRE
KULTFAKTOR
ANSPRUCH
4.1Gesamtwertung