JBL Reflect Aware und Mini BT: Ob unterwegs oder beim Sport, In-Ear Kopfhörer sind klein, handlich und transportabel. Leider schlägt sich das oft in der Klangqualität nieder. Wir haben fünf Modelle auf Herz und Nieren getestet und festgestellt: Platzsparen kann auch gut klingen.

Zwei weitere Sport-Ohrhörer stellt JBL by Harman her. Der Reflect Away Kopfhörer für 200 Euro ist ausschließlich mit Applegeräten über einen Lightning-Anschluss verwendbar. Dazu muss sich der Käufer erst einmal die JBL Headphone App herunterladen. Diese Applikation wertet den In-Ohr-Kopfhörer zusätzlich noch um Einiges auf. So kann nicht nur zwischen Profilen wie „Vocal“ oder „Bass“ entschieden werden, es können auch Einstellung zur Stärke der Geräuschunterdrückung von Außen getroffen werden. Ob im Fitnessstudio oder auf der Straße, das richtige Maß an Dämpfung kann immer gefunden werden.

Ideal für die frühmorgendlich Runde um den Park macht den Reflect Aware ein reflektierendes Kabel für mehr Sicherheit beim Sport. Einen guten Sitz garantieren die Ohrhaken

Wie die anderen Sportkopfhörer ist der Reflect Aware schweißabweisend und obendrein wasserfest. Ergonomische Ohrpassstücke in zwei Größen, sowie reguläre Ohrpassstücke sind im Lieferumfang enthalten. Findet man die richtige Größe, sitzen sie bombenfest und dichten den Gehörgang gut ab. Zehn Hertz bis 22 Kilohertz sollen die 14,8 mm großen dynamischen Treiber frequenziel bieten.

Wir sind gespannt und wählen „Back in Black“ von ACDC, ein markiges Lied zum Training. Starke, runde Bässe, definierte Mitten und gute Höhen werden vom Kopfhörer an unsere Ohren geleitet. Zehn Liegestütze, zehn Burpees und zehn Sprünge später sitzen die Ohrstöpsel noch immer fest im Ohr und lassen keine Außengeräusche herein. Wer neben dem Joggen gerne noch etwas von der Umwelt mitbekommen will, kann die Schallunterdrückung natürlich ausschalten. Kleine Mankos hat der Reflect Aware im Falle des Raumklangs und der Mittendarstellung, doch für einen In-Ear-Kopfhörer klingt er gut.

Für fast 100 Euro weniger bekommt man das Bluetooth Pendant zum Reflect Aware. Äußerlich sehr ähnlich und mit gleichem Frequenzbereich gesegnet, gibt es doch gravierende Unterschiede. Im Reflect Mini BT sind viele kleinere 5,8 mm-Treiber verbaut und anstatt des Kabels mit Lightninganschluss, befindet sich hier ein hochreflektierendes Kabel zwischen den beiden Ohrstöpseln. Toll ist das für Unterwegs, um sicher anzukommen. Acht Stunden kann man so fern vom Aufladekabel bleiben und dabei via Fernsteuerung am Kabel auch telefonieren. Schwitzen kann man auch bei diesem Modell ordentlich, ohne es zu beschädigen. Vom Aufbau finden wir dieses Gerät sehr praktisch für Übungen, bei den das Handy nahe abgelegt werden kann. Ohne Kabelsalat trainiert es sich so sehr unkompliziert.

Knoten und Kabelsalat? Bluetooth und ein sportliches Tragetäschen ermöglichen einen schnellen Start ins Training ohne die üblichen zehn Entknotungs-Minuten

Klanglich steht der Reflect Mini BT mit den kleineren dynamischen Treiber natürlich unter dem größeren Modell. So hat der Bass nicht ganz so viel Kraft und darunter leidet auch der Raumklang. Dennoch ist auch hier eine solide Musikwiedergabe möglich.

weitere Infos unter: www.jbl.com

Die folgende Testwertung bezieht sich auf den JBL Reflect Aware:

Test: JBL Reflect Aware und Mini BT - Sport Frei! - Teil 4
In Verbindung mit der App ein sehr praktisches Gerät. Wer neben Sport auch gerne guten Klang hört, liegt mit dem Reflect Aware richtig.
Wiedergabequalität80%
Ausstattung/Verarbeitung80%
Benutzerfreundlichkeit86%
Preis-/Leistungsverhältnis85%
Vorteile
  • reflektierendes Kabel
  • schweißabweisend und wasserfest
  • sportliche Bässe
Nachteile
  • nur für Geräte mit Lightninganschluss
80%Gesamtwertung
Leserwertung: (0 Votes)
0%

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