Die IFPI hat ihre Studie „Music Consumer Insight Report 2018“ vorgestellt. Jetzt ist klar, dass die Menschen weltweit 17,8 Stunden pro Woche Musik hören. Und wo? Natürlich im Auto!

Die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) ist die Organisation, welche die Interessen der internationalen Musikindustrie weltweit vertritt. 1.300 große und unabhängige Unternehmen in 59 Ländern kommen derzeit in ihr zusammen. Am Dienstag (09. Oktober 2018) veröffentlichte sie ihren „Music Consumer Insight Report 2018“.

Befragt wurden dazu Internet-Nutzer im Alter zwischen 16 und 64 Jahren in Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Mexiko, den Niederlanden, Polen, Russland, Südafrika, Südkorea, Spanien, Schweden, UK und den USA.

Einige interessante Ergebnisse zum Musikhören weltweit:

Auto auf Platz eins

So hören die Menschen weltweit 17,8 Stunden Musik in der Woche. Dabei ist das Auto der bevorzugte Platz. Allein in Deutschland sind es 66 Prozent, die angeben im Fahrzeug Musik zu hören. Das ist weltweit der dritte Platz, nur in Südafrika (80 Prozent) und den USA (75 Prozent) ist das Auto als bevorzugte Ort des Musikhörens beliebter.

Streaming beliebter denn je

86 Prozent hören Musik über On-Demand-Dienste, dabei sind junge Musikkonsumenten die aktivsten Streamer. 57 Prozent der 16- bis 24-Jährigen nutzen einen kostenpflichtigen Audio-Streaming-Dienst, in Deutschland sind es sogar 61 Prozent. Allerdings wird auch fast die Hälfte der Zeit, in der Musik gestreamt wird, auf YouTube verbracht.

Urherberrecht wird häufig verletzt

Urheberrechtsverletzungen bleiben ein erhebliches Problem der Musikindustrie. So geben mehr als ein Drittel (38 Prozent) der Verbraucher an, dass sie Musik auf rechtsverletzenden Wegen beziehen. Dabei ist die vorherrschende Methode (32 Prozent) das Streamripping.

Den kompletten Bericht gibt es hier als PDF zum Download.

PS: Sie wollen mal etwas Neues im Auto hören? Hier finden Sie unsere aktuellen Musikempfehlungen.

 

Bildquellen:

  • IFPI-Studie: Bild: canva.com/tk