Onkyo TX-50: AV-Receiver sind für den einen dankbare Multitalente, für den anderen komplizierte Wesen, mit denen sie nichts zu tun haben wollen. Onkyo will mit dem schlanken TX-L50 AV-Receivermuffel überzeugen. Ob das gelingt, erfahren Sie hier.

Auf der IFA 2016 stellte Onkyo drei neue Geräte im Slim-Design vor. Den TX-LS20D, ein Stereo-Netzwerk-Receiver, den LS5200, der fast baugleich mit dem TX-LS20D ist, jedoch mit einem Lautsprecherpaar als Set daherkommt und den TX-L50, einem AV-Receiver, der zusätzlich zu den beiden anderen mit 5.1-Kanäle verstärkt. Letzteren wollen wir uns in diesem Test näher anschauen.

Der TX-L50 bietet eine ähnliche Ausstattung und eine fast baugleiche Optik wie die Stereogeschwister. Darüber hinaus besitzt er ein dimmbaren und beleuchteten Lautstärkedrehregler, der ihn sehr modern und edel erscheinen lässt. Generell ist die Optik sehr jungendlich und wird durch die geringe Bauhöhe von nur 70 Millimetern noch verstärkt. Die Breite bleibt bei den typischen 43 Zentimetern (Rackgröße) und passt damit gut zu möglichen vorhandenen Abspielgeräten. Im Vergleich zu anderen AV-Receivern wurde nicht nur die Höhe verschlankt, sondern auch die Elektronik und die Anzahl der Anschlüsse. Die Steuerung und Bedienung wurde für den Kunden vereinfacht, um so eine bessere Benutzerfreundlichkeit zu erreichen.

Bei der ersten Inbetriebnahme wird man durch ein schlichtes, grafisches und farbiges Menü geführt. Die Steuerung reagiert schnell, die Menüpunkte sind deutlich vereinfacht worden. Die Einstellungsvielfalt wurde reduziert. Dies kommt sicher den meisten Anwendern zu Hause entgegen. Die Sprache des Menüs ist bei Auslieferung Englisch, diese kann man schnell ins Deutsche umschalten. Unter dem Menüpunkt Lautsprecher kann man seine Anzahl der angeschlossenen Schallgeber auswählen. Dies wurde benutzerfreundlich vereinfacht, so dass der Kunde nun die Wahl zwischen einer 2.1, 3.1 oder 5.1-Aufstellung hat. Als Nächstes legen wir den Abstand für jeden einzelnen Klanggeber zur Hörposition fest. Wem dies zu aufwendig ist, nutzt einfach die bekannte akustische Raumkalibrierung AccuEQ per mitgeliefertem Mikrofon.
Der TX-L50 kommt mit vier HDCP 2.2-kompaktiblen HDMI-Eingängen daher, die eine 1080p-Videoskalierung bis zu 4K möglich machen. Auf den ersten Blick scheint die Anzahl übersichtlich, doch sämtliche sinnvolle Quellen können so mit dem Onkyo verlustfrei verbunden werden. Ist der heimische Bluray-Player 3D-fähig, braucht man sich beim Onkyo keine Sorgen machen, denn 3D schleift er durch, 4K-Videoinhalten werden mit einer Bildfrequenz von 60p an den TV übertragen. Das Videosignal wird mit einer 4:4:4-Farbuntertastung, BT.2020 und High Dynamic Range codiert. Selbstverständlich ist der HDMI-Out ARC-fähig, so dass die Steuerung der Lautstärke problemlos mit der TV-Fernbedienung von statten geht….

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Über den Autor

Erik Schober

Als Musiker und Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles weiß ich genau, wie sich live die verschiedenen Instrumente und die menschliche Stimme anhört. Demzufolge habe ich hohe Erwartungen an eine Hifi-Anlage. Diesem schweren Urteil muss sich jeder Lautsprecher und das Zubehör bei mir stellen.

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