Der neue Aurender N100C ist ein Streaming-Server der Oberklasse. Ausgestattet mit einer zwei bzw. vier Terrabyte großen Festplatte, bietet er jede Menge Platz für HiRes-Dateien. Zudem wird die HDD durch eine 120-GB-SSD unterstützt. So ermöglich der Server eine Musikwiedergabe in höchster Wiedergabetreue und Zuverlässigkeit. Doch was hat sich jetzt eigentlich im Vergleich zum N100H geändert?

Der Aurender N100H ist ohne Zweifel ein Streamer der Oberklasse (lesen Sie den ausführlichen Test vom Aurender N100H in der kommenden Ausgabe der AUDIO TEST, ab. 23.3. am Kiosk oder hier zu kaufen). Jedoch können Nutzer von manch älteren DACs mit ihm Probleme haben. Warum? Er verfügt ausschließlich über einen USB-Digital-2.0-Audio-Ausgang und das Gegenstück ist bei einigen Wandlern schlichtweg nicht vorhanden. Deshalb hat sich Aurender entschlossen, eine zweite Variante des N100 herauszubringen, und zwar den N100C. Er ist neben dem USB-Digital-2.0-Audio-Ausgang mit einer SPDIF (Cinch) ausgestattet. Damit lassen sich auch viele Aktiv-Lautsprecher direkt mit dem Gerät verbinden.

Bewährte Technik

Die anderen technischen Daten bleiben gleich. So ist der Aurender N100C entweder mit einer vier oder zwei Gigabyte großen Festplatte ausgestattet, die durch eine 120 Gigabyte große SSD ergänzt wird. Die sorgt nämlich für eine schnelle Datenübertragung ohne Latenzen, da deren Zugriffszeiten extrem kurz sind.

Verbindung mit dem Netz nimmt der Aurender über WLAN oder den Gigabit-Ethernet-Port auf. Die zwei USB 2.0-Datenports dienen zum Kopieren von Dateien von einer USB-Festplatte oder USB-Speicherstick.

Rauschfreie Stromkreise

Damit ein möglichst transparentes Audiosignal an den angeschlossenen Digital-Analog-Wandler gesendet wird, setzt der Audio-Ausgang des N100C auf eine äußerst rauscharme Stromversorgungsschaltung. Sie ist vor Störsignalen sowie äußeren elektrischen oder RFI-Störungen geschützt.

Zudem liefert ein voll lineares Netzteil saubere und stabile Energie für die CPU und die Audio-Ausgangsschaltung. Lineare Versorgung ist wichtig, um einen breiten Dynamikbereich, eine kraftvolle Tieffrequenzantwort und eine breite Klangbühne bereitstellen zu können.

Umfangreiche Codec-Unterstützung

Alle gängigen Codecs unterstützt der N100C, dazu gehören DSD (DSF, DFF), WAV, FLAC, ALAC, APE, AIFF oder MP4. Mit der Aurender Dirigent App kann der Nutzer nicht nur den Player komfortabel bedienen, sondern auch Titel suchen und filtern. Etwa lassen sich alle DSD Dateien herausfiltern oder alle Songs mit 24 Bit Auflösung.

An der Front besitzt der Streamer ein 3,0-Zoll-AMOLED-Display, dessen Anzeige zwischen alphanumerisch, blau oder bernsteinfarbenes Meter umgeschaltet werden kann.

Verfügbarkeit und Preis

Den Aurender N100C gibt es ab sofort im Fachhandel in den Farben Silber und Schwarz. Die UVP des N100C mit 2 TB beträgt 3.490 Euro. Die 4-TB-Variante kostet 3.890,- Euro. Weitere Informationen über das Produkt bekommen Sie über den deutschen Aurender Vertrieb Audio Components.

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Bildquellen:

  • aurender_N100C: Bild: (c) aurender