Vincent SA-T7 Diamond
© Vincent / Sintron

​Vincent SA-T7 Diamond: Vorverstärker mit NOS-Röhren „Made in Germany“ (Telefunken)

Telefunken-Röhren wie die im Vincent SA-T7 Diamond verbaute PCF803 werden schon lange nicht mehr neu gebaut. Vincent gibt deshalb mit besonderer Freude bekannt, dass man sich eine ausreichende Zahl von Glaskolben aus alter Produktion „Made in Germany“ sichern konnte.

Diese perfekt gelagerten und technisch geprüften Röhren entsprechen dem Qualitätsanspruch der Entwickler von Vincent, was lange nicht bei allen Angeboten mit der Bezeichnung „NOS“ (New Old Stock) der Fall ist.

​Vincent SA-T7 Diamond Telefunken Röhren
Die im Glasboden der Röhre eingeschmolzene Raute, die in der Vintage-Szene auch als „Diamond“ bezeichnet wird, sind fälschungssichere Erkennungsmerkmale einer originalen Telefunken-Röhre. (Bild: Vincent)

Moderne Vorstufentechnik mit Anschlussvielfalt

Der Aufbau des ​Vincent SA-T7 Diamond Vorverstärkers entspricht, von der Röhrenbestückung abgesehen, der bekannten SA-T7MK. Damit stehen Musikhörern eine Vielzahl von Anschluss- und Bedienmöglichkeiten zur Verfügung, wie man es von einer modernen Vorstufe erwartet.

​Vincent SA-T7 Diamond
Neben sechs analogen Eingangspaaren in Cinch/RCA-Ausführung bietet der Vorverstärker digitale Eingänge in optischer und koaxialer Anschlusstechnik sowie einen modernen Bluetooth-Empfänger an. (Bild: Vincent)

Zwei geregelte, Stereo-Ausgänge von unterschiedlichem Innenwiderstand ermöglichen eine bestmögliche Ankopplung an verschiedene Endstufen und Aktivboxen. Ein weiterer, ungeregelter REC-OUT lässt auch bei ungewöhnlichen Anlagenkonzepten, etwa bei der Einbindung einer Tonbandmaschine, keine Wünsche offen. Die eingebauten Klangregler für Bässe und Höhen lassen sich komplett aus dem Signalweg nehmen, ebenso bleibt der eingebaute D/A-Wandler und Bluetooth-Empfänger bei der Anwahl des Analog-Modus´ komplett außen vor.

Eigenentwickelte Schaltung

Die vom Röhrenspezialisten Dipl-Ing. Frank Blöhbaum entworfene Verstärkerschaltung unterscheidet sich von anderen Röhrenvorstufen grundlegend.

​Vincent SA-T7 Diamond
Diese als „BestPentode Transconductance“ bezeichnete Architektur ist im Vincent SA-T7 Diamond speziell auf die vier Telefunken PCF803 sowie eine zusätzliche 85A2 in der Spannungsversorgung zugeschnitten und erforderte gegenüber der Serienversion der SA-T7 eine neue Hauptplatine. (Bild: Vincent)

Die verwendeten Kombinationsröhren aus Triode und Pentode pro Kolben ergeben ein besonders warmes, musikalisches, doch ebenso dynamisches Klangbild. Gegenüber der Serienversion ist es dem Entwickler gelungen, mit der Auswahl einer originalen Telefunkenröhre eine Extraportion Schmelz und Schönklang in die ​Vincent SA-T7 Diamond zu bringen, die auch Liebhaber von Vintage-HiFi lieben werden.

Das zentrale Glasfenster der Vorstufe zeigt die dezent beleuchtete Versorgungsröhre und das eingravierte Diamantensymbol, um an den Einsatz der originalen „Diamond“-Telefunken zu erinnern.

​Preis und Verfügbarkeit

​Die Vincent SA-T7 Diamond sind ab sofort in limitierter Stückzahl erhältlich. Eine Umrüstung vorhandener SA-T7 oder SA-T7MK ist nicht möglich. Die Farbvarianten sind Schwarz oder Silber. Der Preis liegt bei 3.999,00 Euro.

Mehr Infos unter: www.vincent-tac.de

► Lesen Sie hier: Test: Vincent SV-237MKII – Hybrid Stereo-Vollverstärker (Class-A)

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Bildquellen:

  • Telefunken PCF803: Vincent
  • Vincent SA-T7 Diamond – Titel: © Vincent / Sintron