Mit dem Nachfolger des legendären Orpheus stellt Sennheiser einen High-End-Kopfhörer vor, der mit einem Preis von rund 50000 Euro in der absoluten Luxus-Klasse der Hi-Fi-Geräte zu verorten ist. Erklärt wird der hohe Preis des Elektrostaten mit innovativster Technik, erlesenen Materialien und hochwertigster Verarbeitung in Perfektion und vor allem in Handarbeit.

Der neue Orpheus tritt in die großen Fußstapfen seines gleichnamigen Vorgängers, der 1990 und 1991 die Audiowelt aufmischte. Wie bei diesem handelt es sich auch bei der Neuauflage um eine Kombination aus Kopfhörer und Verstärker. Der neue Orpheus soll sogar noch besser klingen: „Mit dem neuen Orpheus übertreffen wir das bisher Dagewesene einmal mehr und zeigen, dass wir immer wieder neue Maßstäbe setzen und so die Zukunft der Audiowelt gestalten“, sagt Sennheiser-CEO Daniel Sennheiser. „Er vermag auf vollkommen einzigartige Weise das Gehirn zu täuschen und schafft die perfekte Illusion, direkt in den Klang eintauchen zu können“, so Sennheiser weiter. Begeistert zeigte sich auch der Grammy-Gewinner Gregory Porter, der als einer der Ersten den neuen Orpheus hören durfte: „Wenn ich selbst Musik aufnehme, versuche ich immer, Emotionen zu überbringen. Ich weiß nicht genau wie, aber dieser Kopfhörer schafft es, diese Emotionen weiterzugeben“.

Laut Hersteller arbeitete ein Team aus Experten fast ein Jahrzehnt an dem Kopfhörer und einem neuartigen Verstärkerkonzept, das die Vorteile eines Röhrenverstärkers mit denen eines Transistorverstärkers in Perfektion vereint. Auch auf die Haptik wurde größten Wert gelegt: Nach sanftem Druck auf den Lautstärkeregler bewegen sich zunächst die aus Messing gedrehten und mit Chrom überzogenen Bedienelemente langsam aus dem Marmorgehäuse heraus, bevor die mit Quarzglas ummantelten Vakuumröhren nach oben fahren und zu glühen beginnen. Schließlich hebt sich eine Glasabdeckung und legt den Kopfhörer frei, dessen Ohrpolster mit Leder überzogen sind.

Als Materialien kamen laut Sennheiser zudem goldbedampfte Keramik-Elektroden und platinbedampfte Membranen zum Einsatz. Der Marmor des Verstärkergehäuses, stammt aus dem italienischen Carrara, wie übrigens auch der Marmor, aus dem einst Michelangelo  seine Skulpturen schuf. „Durch die Eigenschaften des Marmors wird der Kern des Verstärkers optimal geschützt. Eine unverwechselbare Optik und Struktur macht jeden Orpheus zu einem exklusiven Einzelstück“, sagt Maurice Quarré, Director of Select & Audiophile bei Sennheiser.

Der Orpheus wird ab dem kommenden Jahr zu haben sein.

 

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