Raumfeld X Rosenthal heißt das gemeinsame Projekt, oder auch High End und Zukunftstechnologie trifft auf Jahrhunderte altes Kunsthandwerk. Was dabei herauskommt, kann sich sehen lassen und ist derzeit auf der IFA auf dem Raumfeld-Stand zu bewundern. Laut Marketing Services Manager Maik Hagemann von Rosenthal ist die ungewöhnliche Anlage vor allem beim weiblichen Publikum sehr beliebt. Ob es an der Form liegt, oder am Porzellan, Mann ist sich noch nicht ganz sicher. Die Kooperation zwischen den Berlinern von Raumfeld und dem Traditionsunternehmen Rosenthal aus Selb wirkt wie füreinander bestimmt.

Die Symbiose aus hochedlem Porzellan und Design mit modernster Lautsprecher- und Multiroom-Technologie bietet viele Facetten der Faszination. Die Punktschallquelle in Kombination mit einem nach unten geöffneten Bassreflexschlauch wirkt durch das verwendete Material und die Formgebung sehr organisch und lässt auf einen ebenso natürlichen Klang hoffen. Die schwarzen Metallstreben setzen den nötigen Kontrast und halten die fragilen Kunstwerke stabil auf Position. Die Lautsprecher selber sind passiv. Einzig ein weißes Kabel führt zu einer ominösen Kiste im Raum. Darin verbirgt sich ein Class-D Verstärker und die Funktechnologie mit deren Hilfe sich das System nahtlos in bereits bestehende Raumfeld-Anlagen integrieren, oder um diese erweitern lässt.

Der Zuspruch zu diesem Prototypen scheint so hoch, dass die beiden kooperierenden Unternehmen darüber nachdenken den Erscheinungstermin von ursprünglich Anfang 2017 auf Ende 2016 vorzuverlegen. Ein bisschen Zeit haben die deutschen Tüftler und Experten also noch dieses Gesamtkunstwerk fertigzustellen. Man redet über einen zu erwartenden Preis um die 2.500 Euro.

Über den Autor

Johannes Strom

Freier Autor, Audio Engineer und Musiker aus Leipzig. Viele Jahre im Pro-Audio unterwegs, speziell im Eventbereich, klassisches Theater, Konzertbeschallung, Musical und auf Kreuzfahrtschiffen. Studioproduktionen aus Leidenschaft. High End aus Faszination. Lyrik-Liebhaber und Bücherleser (Papier, und so). Spielt Cello, Gitarre und Klavier. Hört privat Yamaha NS-Serie und Genelec 1031A.

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