Plattenspieler-Spezialist Rega bringt eine neue Version des Einstiegsmodells Planar 1. Der Neue hat sehr viel vom großen Bruder Planar 3 mitbekommen: Glanz-Folierung, das neue Messing-Lager und den Tonarm RB 110. Der Rega Planar 1 bietet viel und punktet beim Preis-Leistungsverhältnis.

Drei–zwei­–eins: Was sich liest wie der Gewinner Countdown bei Ebay, ist in diesem Fall die Abfolge der diesjährigen Produktoffensive von Rega. Erst brachten die Engländer den runderneuerten RP3 als Technologieträger mit einer Fülle von Verbesserungen. Dann folgte der RP2, vom Aufbau und Anspruch ziemlich dicht am RP3. Und nun – nur konsequent – folgt der RP1.

Plattenteller aus Phenolharz

Gerüchte um einen „kleinen“ Rega Planar kamen bereits während der „High End 2016“ auf. Nun bewahrheiten sie sich. Es gibt einen komplett neuen Planar 1. Nach dem klassischen Rega-Baukastensystem erbt er sehr viel vom „großen Bruder“ Planar 3: die Glanz-Folierung, das neue Messing-Lager, den kleineren, ebenfalls neuen Tonarm RB 110, aber mit dem Lager des großen RB 330. Eine Besonderheit betrifft den Plattenteller. Er ist aus Phenolharz, besser bekannt als „Bakelit“, einem der ältesten Kunststoffe, gefertigt. Rega baut auf diesen Werkstoff, weil er besonders einfach präzise zu verarbeiten und dabei leicht, robust und günstig ist.

Der Tonarm selbst hört auf die Bezeichnung RB 101 und ist laut Hersteller eine komplette Neuentwicklung. So habe sich gegenüber seinem Vorgänger RB 100 sowohl die Qualität der Innenverkabelung als auch die der Lagerung verbessert.

Den Planar 1 wird es im Sparpaket mit dem MM-Tonabnehmer Rega Carbon sowie aufrüstbar auf das „Performance Pack“ mit Rega-Abtaster Bias 2 geben. Der Preis liegt bei etwa 350.- Euro. Einführungstermin ist im August. Verzögert hat sich die Auslieferung des nächstgrößeren Modells Planar 2 (520.- Euro). Es ist aber jetzt lieferbar.

Über den Autor

Hartmut Freund

Hartmut Freund ist Journalist und Musik-Liebhaber mit Leidenschaft: Er publiziert als freier Autor und Journalist, sammelte unter anderem in der Musikbranche fundierte Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit. Hauptsächlich ist Hartmut Freund als Berater für PR, Marketing und Unternehmenskommunikation tätig.

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