Artist: Dr. Dre

Release-Titel: Compton A Soundtrack by Dr. Dre

Veröffentlichungsdatum: 07.08.2015

Label: Aftermath Entertainment

Genre: US-Rap

DrDre-Standard

 

1. Intro

2. Talk About It ft. King Mez & Justus

3. Genocide ft. Kendrick Lamar, Marsha Ambrosius & Candice Pillay

4. It’s All On Me ft. Justus & BJ the Chicago Kid

5. All In a Day’s Work ft. Anderson Paak & Marsha Ambrosius

6. Darkside/Gone ft. King Mez, Marsha Ambrosius & Kendrick Lamar

7. Loose Cannons ft. Xzibit & COLD 187um

8. Issues ft. Ice Cube & Anderson Paak

9. Deep Water ft. Kendrick Lamar & Justus

10. Jon Connor – One Shot One Kill ft. Snoop Dogg

11. The Game – Just Another Day ft. Asia Bryant

12. For the Love of Money ft. Jill Scott & Jon Connor

13. Satisfiction ft. Snoop Dogg, Marsha Ambrosius & King Mez

14. Animals ft. Anderson Paak

15. Medicine Man ft. Eminem, Candice Pillay & Anderson Paak

16. Talking To My Diary

Dr. Dre meldet sich zurück. Sein letztes Album „2001“ wurde vor 16 Jahren im Jahre 1999 veröffentlicht. Mit „Compton“ präsentiert der US-amerikanische Rapper sein musikalisches Finale.

Bereits in seiner eigenen Radioshow „Beats1“ auf Apple Music gab der Begründer des G-Funk bekannt, das dieses Album sein letztes Album sein wird. „All meine Freunde sind gekommen, das wird mein großes Finale“, so präsentierte Dr. Dre sein aktuelles Album „Compton“.

Das Cover „Compton“ steht spiegelverkehrt in großen, hollywoodesken Lettern am unteren Bildrand, aber der Blick geht, wie üblich, auf die Hollywood Hills, dahinter sieht man die Skyline von Downtown Los Angeles. Das tätsächliche Compton dürfte irgendwo rechts dahinter liegen, wo sich Smog und Hitzeflimmern zu einer undurchdringlichen Luftsuppe vermengen.

Das dritte und letzte Studioalbum von Dr. Dre beinhaltet 16 Tracks sowie musikalische Features u.a. mit Xzibit, Kendrick Lamar, Jill Scoot, Marsha Ambrosius, Eminem und Snoop Dogg. Diese Auswahl an Features macht diese Album so besonders. Beispielsweise gibt Snoop Dogg gibt gute Ratschläge in „Satisfiction“, nachdem er zuvor bereits in „One Shot One Kill“ zugange war. Das Zusammenspiel aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus Dr. Dre’s Sicht ist teilweise genial, verwirrend und anstregend. Die Vergangenheit wird durch Reminiszenzen an den guten, alten G-Funk repräsentiert, vor allem im Song “Genocide” mit Kendrick Lamar, der auf einem fast schon klassischen G-Funk-Beat daherkommt, angereichert mit ein paar futuristischen Einsprengseln. Die Songs auf dem neuen Album kommen eher langsam in Fahrt benötigen lange Bridges, Gesangsparts und Hooks bis der erwartete US-Rap in die Ohren dringt.

Zusammenfassend kann man sagen: Wer keine unnötigen Schnörkel, in Form von Brigdes, Hooks oder Gesangsparts mag, sondern eher geradlinigen Hörgenuss bevorzugt, für den ist das neue Album von US-Star-Rapper Dr. Dre nichts. Wer allerdings in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Dr. Dre blicken möchte der wird nach einem etwas schwierigen Einstieg das letzte Studioalbum genießen.

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