Kevin Naßhan startete im Januar 2018 sein fulminantes Debüt. Für das JAZZNARTS RECORDS Release „Silent Explosion Orchestra by Kevin Naßhan – Prologue“ versammelte der Saarländer eine 17-köpfige Big Band, Streicher sowie die Sänger Svenja Hinzmann und Andreas Braun zu einem beeindruckendem Ensemble. Seit 2014 spielen im Silent Explosion Orchestra einige der talentiertesten Musiker des Saarlandes. Aber auch Künstler aus Köln, Wiesbaden und Mainz sind mit von der Partie. Naßhan ist dabei nicht „nur“ Bandleader. Er komponiert, spielt Schlagzeug und dirigiert das Orchester.

Kevin Naßhan über sein Orchester

Über die Arbeit mit seinem Ensemble meint Kevin Naßhan: „Ich bin immer wieder neu von dem großen Sound und der Energie begeistert und genieße die Herausforderung dieses mit lenken zu dürfen. Ich sehe meine Aufgabe als Schlagzeuger als Bindeglied zwischen den verschiedenen Sections und Solisten sowie dem Tutti zu fungieren und die musikalische Richtung mit vorzugeben.“ Dabei spielt für den Komponisten die Verbindung zwischen verschiedenen Musikstilen eine wichtige Rolle. Naßhan weiter: „Generell sehe ich mich natürlich als Jazzmusiker und mag die verschiedenen Stile des Jazz. Besonders interessant finde ich aber auch die Mischformen bzw. die Einflüsse anderer Stile. Generell ist mein Musikgeschmack sehr breit aufgestellt und das versuche ich auch bei der CD zu zeigen,“

Neuinterpretationen und viel mehr

Preis: EUR 16,99
So sind neben eigenen Stücken auf dem Album auch Neu-Interpretationen legendärer Songs zu finden. Englishman in New York von Sting und Both Sides Now von Joni Mitchell zeigen um so deutlicher Kevin Naßhans Qualitäten als Jazzmusiker und Komponist. Road to Hell basiert zum Beispiel auf der Tonfolge des bekannten Gitarren-Riffs in Hell’s Bells von AC/DC. Hier schrieb Naßhan ein komplett neues Stück mit veränderter Rhythmik und Metrik. Im Vergleich zum jeweiligen Original gewinnen die Titel an Komplexität und Temperament. Allerdings beschränken sich die Musiker vom Silent Explosion Orchestra nicht nur auf ihre Coverversionen bekannter Popsongs. Die eigenen Kompositionen machen ebenso Spaß. Wer Freude an eingängigem Jazz hat und Gefallen an Bigbands findet, der sollte sich „Silent Explosion Orchestra by Kevin Naßhan – Prologue“ unbedingt einmal anhören.
Musik: Silent Explosion Orchestra by Kevin Naßhan – Prologue
AUFNAHMEQUALITÄT
ATMOSPHÄRE
KULTFAKTOR
ANSPRUCH
4.2Gesamtwertung

Bildquellen:

  • cover Silent Explosion Orchestra by Kevin Naßhan – Prologue: © JAZZNARTS RECORDS