Sibilanten gehören zur Gruppe der Frikative. Der Begriff stammt eigentlich aus der Phonetik. Auch als Zischlaute bekannt bezeichnen sie das Zischen, oder hochfrequente Pfeifen, das zum Beispiel bei S- und Sch-Lauten in der menschlichen Sprache entsteht. Sie sind meistens im Frequenzbereich zwischen 6 und 10 kHz zu finden und sind sehr energiereich. Beim Hören werden sie schnell als unangenehm empfunden. Ihre konzentrierte hochfrequente Energie kann Plattennadeln springen lassen oder zu Problemen beim vorhergehenden Schneideprozess führen. Tontechnisch kann man ihnen mit einem De-Esser, einem frequenzabhängigen Kompressor entgegenwirken.

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