Die Puls-Code-Modulation, kurz PCM, wird im Bereich der Audio- und Videoverarbeitung angewendet, um analoge Signale ins digitale System zu übersetzen. Das analoge Ausgangsmaterial wird bei PCM in einer zeitlich konstanten Abtastrate abgetastet und danach in diskrete Endloswerte mit zugehörigen Symbolen quantisiert. Das letztendliche Digitalsignal kann nun mittels Codierung in Binärstellen reproduziert und zur Weiterverarbeitung durch Bearbeitungssoftware genutzt werden. Das Format PCM wurde in den 1930er Jahren von Bell Labs und Alec Reeves entwickelt und wurde mit der Einführung der CD im Jahr 1982 als festes Format der Audiodigitalisierung und -speicherung eingesetzt.

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