Das aus der englischen Sprache stammende Wort Jitter bedeutet „Schwankung, Fluktuation oder Zittern“. Ein digitales Signal, wie das im HiFi-Bereich übliche S/P-DIF-Signal, besteht aus verschiedenen Komponenten. Die zwei wichtigsten Teile sind die Taktung des Signals und die Datenpakete. Kurz und knapp erklärt, verursacht der Jitter, dass die samplegenaue Taktung nicht mehr akkurat mit den Sample-Daten der Abtastung in Verbindung gebracht werden kann. Kommt es aufgrund von Auslesefehlern des digitalen Signals zu Problemen bei der Rekonstruktion des Dateninhaltes durch fehlerhaft interpretierte Zeittaktinformationen, dann hat schon der Jitter zugeschlagen. Dies kann schon durch gestörte oder schwache Signale verursacht werden. Man spricht vom Übertragungsjitter, daneben gibt es noch den A/D-Wandler-Jitter bei der Aufnahme oder den geräteinternen Jitter durch mangelhafte Laufwerke. Die übermittelte Dateninformation kann jeweils nicht mit der zugehörigen Auslesezeitpunktinformation an jeder Stelle in Verbindung gebracht werden. Ein taktstabiles Signal mit unkritischem Rauschen bildet einen Gipfel über der Nulllinie und sorgt in den seltensten Fällen für Auswirkungen auf das Audiosignal.

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Über den Autor

Erik Schober

Als Musiker und Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles weiß ich genau, wie sich live die verschiedenen Instrumente und die menschliche Stimme anhört. Demzufolge habe ich hohe Erwartungen an eine Hifi-Anlage. Diesem schweren Urteil muss sich jeder Lautsprecher und das Zubehör bei mir stellen.

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