ins Deutsche frei übersetzt „Geräuschemacher“, verdankt seinen Namen dem Sound-Designer Jack Foley. Er begann schon in der Ära des Stummfilms, Filme live mit passenden Tönen zu versehen und diese auf eine separate Tonspur aufzuzeichnen. Seine Techniken wurden auch in Radio-Hörspielen verwendet. Kreativität wird hier groß geschrieben: Da man nur schlecht ein Pferd ins Studio bringen kann, werden hier Kokosnusshälften verwendet, für ein Gewitter ein großes, sich wellendes Blech. Heute wird der Beruf durch riesige Sampledatenbanken zusehends verdrängt. Nichtsdestotrotz arbeiten einige Studios immer noch mit Foleys, um eine individuellere Klanggestaltung zu ermöglichen.

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Über den Autor

Erik Schober

Als Musiker und Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles weiß ich genau, wie sich live die verschiedenen Instrumente und die menschliche Stimme anhört. Demzufolge habe ich hohe Erwartungen an eine Hifi-Anlage. Diesem schweren Urteil muss sich jeder Lautsprecher und das Zubehör bei mir stellen.

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