Als Breitbandlautsprecher werden Schallwandler bezeichnet, die ein breites Frequenzband, also einen großen Frequenzbereich, übertragen können. Nicht selten spielen sie den gesamten menschlichen Hörbereich von 20 Hertz bis 20 Kilohertz aus. Fast immer handelt es sich um herkömmliche Tauchspulenlautsprecher, die zum Zwecke der Wiedergabe tiefer Frequenzen mit einer recht großen Membranfläche ausgestattet wurden. Hohe Töne werden durch Teilschwingungen der Membran erzeugt. Da hohe und tiefe Frequenzen gleichzeitig über dieselbe Membran ausgespielt werden müssen, kann es zu Verfälschungen des Signals kommen. Allerdings hat die Verwendung nur eines Breitbandlautsprechers auch einen wesentlichen Vorteil: Signalverzerrungen aufgrund von Schallwellen-Überlagerungen, wie sie aufgrund minimaler Laufzeitunterschiede bei Lautsprechern mit mehreren Wandlern zutage treten, schließen sich von vornherein aus. Breitbandlautsprecher werden meist in preiswerte Geräte wie Küchenradios und Bluetoothspeaker verbaut. Im Hifi-Bereich kommen sie fast ausschließlich im Kopfhörerbau zum Einsatz.

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Über den Autor

Erik Schober

Als Musiker und Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles weiß ich genau, wie sich live die verschiedenen Instrumente und die menschliche Stimme anhört. Demzufolge habe ich hohe Erwartungen an eine Hifi-Anlage. Diesem schweren Urteil muss sich jeder Lautsprecher und das Zubehör bei mir stellen.

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