Das Arbeitsprinzip der Bändchenlautsprecher ist dem der elektrostatischen Wandler und Magnetostaten sehr ähnlich. Die Membran wird jedoch nicht an eine Schwingspule angeschlossen, sondern ist vielmehr selbst die Schwingspule; damit ist sie gleichzeitig Leiter und Antrieb. Als Bändchen wird meist eine Metallfolie verwendet. Der Leiter wird direkt in einem Magnetfeld angebracht und von einem elektrischen Strom durchflossen. Dies sorgt für ein elektromagnetisches Feld, das in Verbindung mit dem Magneten zu Bewegungen beziehungsweise Schwingungen führt. Die Einheit aus Membran und Antrieb sorgt dafür, dass die bewegte Masse sehr gering ausfällt. Aus diesem Grund werden Bändchenlautsprecher meist in Hochtönern eingesetzt. Klanglich sorgt die Kombination für eine besonders schnelle und damit impulsfreudige Wiedergabe. Im Vergleich zum Kalottenhochtöner entsteht oft der Eindruck, noch direkter am Klanggeschehen beteiligt zu sein.

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Über den Autor

Stefan Goedecke

Hifi-Liebhaber, analog-Fan und Kind der 80ziger Jahre, das mit den ersten Versuchen des Synthie- und Elektrosound groß geworden ist und die Verbindung von Klang und Technik liebt. Lieblingsband: Depeche Mode. Technikfan, der immer alles ausprobieren muss und dafür dankenswerterweise auch tolle Hörräume und richtig viel Meßtechnik hat :)

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