Auro 3D funktioniert grundsätzlich anders als Dolby Atmos, da es nicht objektbasiert arbeitet, sondern durchweg klassisch auf Tonspuren setzt. Aber auch hier kann man erst einmal von einer klassischen 5.1-Konfiguration ausgehen. Für ein Auro-Setup muss man eine zweite Ebene an Lautsprechern über der ersten anbringen. Dazu stellt man oberhalb der Front- und Rear-Speaker vier weitere Lautsprecher (im besten Fall baugleiche Speaker) auf, die schräg nach unten in Richtung des Zuschauers gekippt sind. Diese 9.1-Aufstellung ist das Minimum für eine Auro-3D-Konfiguration, die sich schrittweise ausbauen lässt. Für ein 10.1-System wird ein nach unten gerichteter Lautsprecher direkt über dem Zuschauer angebracht, der sogenannte „Voice-of-God“-Speaker. Nun hat man ein Auro-System mit Surround-Ebene, Höhenebene und Top-Ebene. In einem 11.1-System wird ein Höhenkanal über dem Center-Lautsprecher angebracht. Auro 3D ist abwärtskompatibel, eine entsprechende Tonspur kann also auch mit 7.1- oder 5.1-Systemen abgespielt werden.

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