Auro 3D funktioniert grundsätzlich anders als Dolby Atmos, da es nicht objektbasiert arbeitet, sondern durchweg klassisch auf Tonspuren setzt. Aber auch hier kann man erst einmal von einer klassischen 5.1-Konfiguration ausgehen. Für ein Auro-Setup muss man eine zweite Ebene an Lautsprechern über der ersten anbringen. Dazu stellt man oberhalb der Front- und Rear-Speaker vier weitere Lautsprecher (im besten Fall baugleiche Speaker) auf, die schräg nach unten in Richtung des Zuschauers gekippt sind. Diese 9.1-Aufstellung ist das Minimum für eine Auro-3D-Konfiguration, die sich schrittweise ausbauen lässt. Für ein 10.1-System wird ein nach unten gerichteter Lautsprecher direkt über dem Zuschauer angebracht, der sogenannte „Voice-of-God“-Speaker. Nun hat man ein Auro-System mit Surround-Ebene, Höhenebene und Top-Ebene. In einem 11.1-System wird ein Höhenkanal über dem Center-Lautsprecher angebracht. Auro 3D ist abwärtskompatibel, eine entsprechende Tonspur kann also auch mit 7.1- oder 5.1-Systemen abgespielt werden.

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Über den Autor

Erik Schober

Als Musiker und Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles weiß ich genau, wie sich live die verschiedenen Instrumente und die menschliche Stimme anhört. Demzufolge habe ich hohe Erwartungen an eine Hifi-Anlage. Diesem schweren Urteil muss sich jeder Lautsprecher und das Zubehör bei mir stellen.

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