Immer diese verdammten Magnetfelder. Sie wissen, wie die funktionieren? Nun, ganz kurz zusammengerafft formieren sich Magnetfelder in einem elektrischen Leiter in einem 90 Grad Winkel zum Signal.

Die Feldlinien machen dabei natürlich auch nicht bei einem Kabelmantel halt, sondern durchbrechen diesen und treffen dann im besten Fall auf Luft, da Luft das Magnetfeld so gut wie überhaupt nicht beeinflusst. In der Regel treffen die Feldlinien an einer Seite des Kabels aber auf Boden. Steinboden, Holzboden, Teppich, you name it. Da jedes Material unterschiedliche elektromagnetische Einflüsse und eine spezifische magnetische Durchlässigkeit hat, wirken sich diese dann natürlich auch wiederum auf das Magnetfeld aus, ähnlich der Reflexion oder Absorption von Schall oder Licht. Es macht also einen Unterschied, ob Sie das Kabel am Boden entlang, oder vom Boden entfernt verlegen, denn es entsteht immer ein Wechselspiel zwischen Signal und Magnetfeld, zwischen Umgebung und Inhalt.

Magnetfeld Schema Skizze Electromagnetic Wave

Der Trend ist auch nicht ganz neu, so wird in den Vereinigten Staaten schon seit vielen Jahren mit „gehobenen Kabeln“ die Signalübertragung optimiert. Ursprünglich war hier die Idee Vibrationen des Kabels zu minimieren. Bei den Wissenschafts-Fanatikern von Audionet ist man zunächst einmal stutzig geworden über diesen Vorgang: Schwingungen, really? Was geht hier vor sich, warum spricht darüber keiner? Und Jan Geschke, Audionet-Markenbotschafter und -Projektleiter sprach das Unsprechbare aus: Was, wenn es nicht die Vibrationen sind, die die Veränderungen hervorrufen. Was, wenn es das Magnetfeld und das elektrische Feld um das Kabel ist, das mit der Anhebung zum Positiven verändert wird. Damit das Magnetfeld des Signals im Kabel nicht von seiner Umgebung verformt und dadurch das Signal manipuliert wird. Und wer das Team um Inhaber und Geschäftsführer Dr. Ing. Stefan Schwehr kennt, weiß: Hier wird kein fauler Zauber, sondern „Scientific magic“ produziert. Die Klangqualität der Verstärker und die durch die Bank weg eindeutigen Auszeichnungen der globalen Fachpresse sprechen für sich.

Audionet Gauss Test Review Cable Raiser Kabelfüße
Das Gewicht der Gauss Kabelstützen ist, ähnlich eines Stehaufmännchens, dicht am Boden. Je näher wir dem Kabel kommen, desto weniger Material ist vorhanden

Man stellte also tatsächlich anhand von Testreihen mit Magnetfeld-Messsystemen im Labor fest: Das Magnetfeld um das Kabel verändert sich je nach Untergrund, macht einen Unterschied im Klang. Deshalb entschied man sich bei der neuen Gauss-Serie, so heißen die Füße, für einen Verbundwerkstoff aus Aluminium und Magnesium. Beides Metalle mit einer optimalen Permeabilität, also Durchlässigkeit für Magnetfelder, die einem Vakuum nahekommt. Im Übrigen die ersten nicht-gasförmigen Elemente des Periodensystems, mit so etwas wie einer Durchlässigkeit für Magnetfelder. Die Füße werden in einem enorm aufwändigen Verfahren per Metall-3D-Drucker hergestellt. Kleinserie also. Der Berührungspunkt mit dem Kabel ist minimalst. Die gesamte Geometrie der Audionet GAUSS ist so gewählt, dass das Gewicht, ähnlich eines Stehaufmännchens, so weit wie möglich weg ist vom Kabel. Das Kabel hängt also nun tatsächlich in der Luft, zumindest elektromagnetisch. Und das macht einen Unter schied. Das ist im Übrigen nicht einfach irgendeine Marketing-Behauptung, sondern auch wir konnten das empirisch in unserem Kabeltest-Labor nachweisen.

Audionet Gauss Test Review Cable Raiser Kabelfüße
Selbst nach unten hat man versucht die Auswirkungen der Kabelstützen auf das Magnetfeld des Kabels zu minimieren. Der Effekt kann im Labor empirisch nachgewiesen werden

Auch unsere Versuchsergebnisse haben gezeigt, dass sich das Magnetfeld um das Kabel im direkten Vergleich mit handelsüblichen Holzstützen um etwa zehn Prozent gleichmäßiger und homogener, also ungehinderter ausbreitet. Dadurch entstehen genauso auch weniger störende Einflüsse auf das Signal des Kabels. Der Effekt ist sofort hörbar, vorausgesetzt Ihre Kette ist in der Lage solche Nuancen darzustellen. Tschüss Unschärfe. Hallo Leibhaftigkeit. Wir waren umgehauen vom Hör-Effekt, der sich vor allem im Timing der Darstellung äußerte. Es wurde deutlich einfacher Instrumente zu Orten. Diese wiederum klangen in ihren Timbres auf ein mal so plastisch, obertonreich und farbenfroh, dass selbst Laien eine Stradivari von einer modernen Violine als solche unterscheiden können würden. Was hier passiert, ist, dass die Seele des Kabels seine Schlagseite verliert. Eine neue Balance, die uns zweifeln lässt, ob wir in der Vergangenheit jemals überhaupt echtes High End haben hören können. Für uns steht jeden falls fest: Nie mehr ohne. Zur Not müssen wir unsere Kabel halt ab sofort vorläufig mit Angelsehne von der Decke bis kurz über den Boden abhängen, um einen vergleichbaren Effekt zu erzeugen, denn die Audionet Gauss sind heiß begehrt und unsere Testmuster schon für die nächsten Ungläubigen reserviert, denen die Leviten gelesen werden. Das ist sicher, wie das Amen in der Kirche. Aber bevor Sie jetzt meinen wir wären total „abgehoben“, überzeugen Sie sich selbst. Rechnen Sie aber mit etwas Wartezeit, denn wer zuerst bestellt, wird zuerst bedient. Be stellen Sie am besten sofort, wenn es diesen Winter bei Ihnen mal wieder so richtig jauchzen und frohlocken soll. Sie müssen dafür noch nicht mal einer Konfession angehören. Ein gesundes Vertrauen in die Wissenschaft und das Patentamt reicht. Das Patent für den Audionet GAUSS wurde nämlich bereits erfolgreich erteilt. Wir sagen herzlichen Glückwunsch und danke zu diesem mutigen und undogmatischen Weg im Dienste der Aufklärung.

Mehr Infos unter www.audionet.de

Anmerkung: Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 7/2021 des Printmagazins AUDIO TEST.

Sie sind skeptisch oder möchten gerne noch mehr zum Thema Felder und Kabel lernen? Dann empfehlen wir Ihnen folgendes Video.

► Lesen Sie hier: Audionet GAUSS: Paramagnetische Klangverbesserung für audiophile HiFi-Anlagen

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